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Der Überfall

Der 22.Juni 1941: Ursachen, Pläne und Folgen
von René Lindenau, Buch, erschienen in Ausgabe 6-2020
Viel wurde schon über das Datum des 22. Juni 1941 geschrieben. Das mag die Frage provozieren: Ist noch eine Publikation zu diesem Thema nötig? Ich denke ja - das Ganze hat keinen „beschäftigungspolitischen“ Aspekt für Historiker, deren Aufgabe es ist, Vergangenes vor dem Vergessen zu bewahren, sondern immer wieder nach bislang unbekannten Facetten der Geschichte zu forschen und so neue Sichtweisen... mehr
Theater und Kultur in Zeiten von Corona Teil II
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 6-2020
Vor einem Monat gab ich meiner Hoffnung Ausdruck, dass wir bald wieder Kunst und Kultur genießen können, weil sie zu unserem Leben einfach dazu gehören und es bereichern. Nun, Mitte Mai, gibt es in der Bundesrepublik Deutschland einen Flickenteppich unterschiedlichster allmählicher und nicht ganz so allmählicher Erleichterungen, die aber immer noch nicht den Kulturbetrieb erreicht haben. Jeder Min... mehr
Kost-Nix-Laden Cottbus
Wiedereröffnung am 13. Juni mit neuer Adresse
von Karin Weitze, Cottbus, erschienen in Ausgabe 6-2020
Die neue Adresse Karlstraße 69, gleich an der Haltestelle der Linie 1. Unübersehbar für alle ist der Leuchtkasten1 – was für ein Luxus! – mit dem Logo , und daneben „Die konsumkritische Alternative in Cottbus“. Und so wird es auch weithin verstanden: nutzbare und funktionstüchtige Dinge nicht wegwerfen zu müssen, sondern weitergeben zu können. Und dies möchte der Laden, möchten seine Akteure ebenf... mehr
Die Landesregierung hat den Eindruck von Kopflosigkeit vermittelt
Gespräch mit Andreas Büttner (MdL) von der Partei Die Linke
von Bernd Müller, Politik, erschienen in Ausgabe 6-2020
Sehr geehrter Herr Büttner, wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Landesregierung in der Corona-Krise? Die Landesregierung hat an verschiedenen Stellen ihre Hausaufgaben nicht ausreichend erledigt. Insbesondere in der Frage der Soloselbständigen und Kleinstunternehmer wurde Vertrauen in hohem Maße verspielt, ebenso handelt die Bildungsministerin konzeptionslos und lässt damit viele Eltern all... mehr
Raum der Begegnung und Anerkennung
Interview mit Yannis vom Verein für ein multikulturelles Europa e.V. über die „Küche für Alle“
von Bernd Müller, Politik, erschienen in Ausgabe 5-2020
In der Parzellenstraße 79 wird jeden Montag die „Küfa“ angeboten. Kannst Du näher erklären, was das bedeutet? Jede Woche Montags um 19 Uhr gibt es bei der „Küche für Alle“ gegen eine kleine Spende leckeres und veganes Essen. Durch die Spenden werden lediglich die Kosten gedeckt. Die Küfa soll also keine Dienstleistung darstellen. Dadurch entsteht nicht ganz zufällig auch ein ziemlich netter Raum ... mehr
TheaterBlick
Theater und Kultur in Zeiten von Corona
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 5-2020
…findet erst einmal nicht statt. Seit dem 13. März musste das Staatstheater alle seine Vorstellungen zunächst bis nach Ostern absagen. Zeitlich versetzt um ein, zwei Tage folgten die anderen Theater der Stadt und des Umlandes. Die Bibliothek schloss ihre Pforten genauso wie das brandenburgische Landesmuseum für Moderne Kunst in Cottbus und in Frankfurt/Oder. Die Kinos stellten ihren Spielbetrieb s... mehr
Lasst uns aus dem Corona-Gefängnis!
Ein Plädoyer für mehr Argwohn gegenüber unseren Politikern in der „Corona-Krise“
von Bernd Müller, Politik, erschienen in Ausgabe 5-2020
Corona, dieses Thema überschattet im Moment alles. Kein Wunder, sind wir doch alle in der einen oder anderen Weise davon betroffen. Die Bundesregierung erhält – wenn man den Umfragen glauben kann – durch die Bevölkerung bisher nicht erahnte Zustimmung für ihre Politik. Kaum zu glauben, möchte man meinen, denn was sich vor unseren Augen abspielt, ist im Grunde ein Skandal erster Klasse. Die Linken-... mehr
Mehr Platz, mehr Luft, mehr gute Laune
Der Kost-Nix-Laden Cottbus zieht um!
von Karin Weitze, Cottbus, erschienen in Ausgabe 5-2020
Es hat sich bei manchen schon herumgesprochen: der Cottbuser Kost-Nix-Laden zieht um in ein neues Ladenlokal. Dreimal so groß wie das alte, gar nicht weit weg vom bisherigen. Die neue Adresse lautet: Karlstraße 69, kurz vor dem Nordring. Wie kam es dazu? Es war ein Problem, welches seit Gründung vor sechseinhalb Jahren ziemlich bald klar wurde: so schön wie der Laden gelegen ist, so entgegenkomm... mehr
Nie wieder!
Gedanken zum 8.Mai 1945
von René Lindenau, Politik, erschienen in Ausgabe 5-2020
Für Friedrich Nietzsche war Krieg ein Winterschlaf der Kultur. Über 50 Millionen Menschen sind aus jenem Winterschlaf nicht mehr erwacht und bezahlten die Abwesenheit von Kultur mit ihrem Leben. Auf den Schlachtfeldern des Krieges selbst, oder als Opfer faschistischer Barbarei in den Zuchthäusern und KZ´ des Hitler-Regimes. Insgesamt befanden sich während des 2. Weltkrieges 72 Staaten im Kriegszus... mehr
TheaterBlick: FROM UKRAINE WITH LOVE
Ein spannender Theaterabend an der Neuen Bühne Senftenberg und ganz ohne Schauspieler
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2020
Am 22.2.2020 hatte in der Studiobühne 3 der Neuen Bühne ein interessantes Projekt Uraufführung. Das Kölner Künstlerteam Futur3, das 2003 von André Erlen, Stefan H. Kraft und Klaus Maria Zehe gegründet wurde, sucht ständig nach neuen Formen des Theaters, stellt es in seiner herkömmlich Art in Frage und gestaltet seine Projekte als theatrale Happenings und Performances mit den Zuschauern. Themen ihr... mehr
Lesebühne: Eine Woche im Sommer
von Josefine Meinhardt, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2020
Letzter Tag: Ich war beim Arzt. Ich habe keine Borreliose, es war nur ein echt hässlicher Bremsenstich. Fünfter Tag: Ich sitze vor einem Spielzeuggeschäft auf dem Boden der Hauptbahnhofshalle in Prag. Arthur kommt gerade aus der Apotheke und hält Verbandszeug in den Händen. „Okay“, sagt er, als er bei mir angekommen ist, „Ich hab so'n paar Tupfer und Verbände gekauft. Die Tupfer halten wir feucht... mehr
TheaterBlick: KaraWa(h)n
Premiere der JugendTanzCompany des PiccoloTheaters am 15.2.2020
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2020
Das Wort Karawane ist in vielen Sprachen der Welt gleich und bezeichnete ursprünglich eine Reisegesellschaft von Kaufleuten mit Kamelen, die sich zusammengetan hatten, um sich auf den jahrhundertealten Handelswegen durch unwirtliche Gegenden gegenseitig Schutz zu geben. Das Reisen ist inzwischen einfacher geworden. Wer es sich leisten kann, fährt mit dem eigenen Caravan oder der ist der einzige Be... mehr
Defender 2020 gecancelt
der Friedenskampf bleibt aktuell
von Sonja Newiak, Friedenskoordination Cottbus, Politik, erschienen in Ausgabe 4-2020
Coronakrise mit Folgen: Ostermärsche gecancelt, NATO-Manöver Defender 2020 auch. Wenngleich letzteres Grund zur Freude ist, bedeutet das aber leider keine Umkehr in der „Verteidigungspolitik“ der Bundesregierung und NATO-Partner. Darum nimmt die FRIKO Cottbus den 75.Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August zum Anlass, um gegen alle Aufrüstungspläne, konventioneller wie ... mehr
Information vs. Wissen
von Dr. Matylda Amat Obryk, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2020
Seit knapp einer Generation steckt die ganze Welt in einer Revolution. Sie nennt sich im Volksmunde digitale Revolution. Die einen sind hellauf begeistert, die anderen verspüren Respekt, noch andere Angst vor den neuartigen Kommunikationswegen und der ununterbrochenen Omnipräsenz und Erreichbarkeit. Kultusminister und Pädagogen versuchen (sic! — immer noch) einen gangbaren Weg für die Bildung zu f... mehr
TheaterBlick: Das unmögliche Theater Teil 2: Das Tagebuch eines Verrückten
in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus, Premiere am 12.1.2020
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 3-2020
Eine Erzählung des chinesischen Autors Lu Xun (1881-1936) ist die Grundlage für Folge 2 der Reihe von Inszenierungen, die junge Mitarbeiter des Schauspieldirektors Jo Fabian im „Unmöglichen Theater“ inszenieren dürfen. In Folge 1 gab Schauspieldramaturgin Wiebke Rüter ihren Regieeinstand in Cottbus, nun war Marian Joel Küster, einer der vielen BühnenmanagerInnen am Staatstheater, an der Reihe. Er ... mehr
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