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20 Jahre BÜHNE acht

von Ramona Göök, Kultur

Die BÜHNE acht feiert ihr 20jähriges Jubiläum. Ich bin eingeladen (bzw. habe mich einladen lassen) einer „Besprechung der Spartenleiter“ beizuwohnen, auf der das Festtagsprogramm und die Erfordernisse seiner Umbesetzung besprochen werden sollen. Nach 2 ½ Stunden werden die Hefter zugeklappt und die Laptops geschlossen. Ich habe Gelegenheit ein paar Fragen an den Mann (4 Männer) und die Frau (5 Frauen) zu bringen.

Ramona: Spartenleiter – was und wer ist das?

Die Runde stellt sich vor.

Jan Fuchsmann – Regisseur von „Celsius“ (die letzte Inszenierung – Premiere war am 1. Oktober) // Elisabeth Mendiburu – Ausstatterin bei „Die letzten Dinge“ (die kommende Inszenierung – Premiere am 24. November), // Ingrid Ruschke – verantwortlich für Bar und Café // Anja Schröter – Leiterin der Sparte Experimentaltheater und Co-Leiterin beim Improvisationstheater Rabota Karoshi // Tina Tolla – verantwortlich für Grafikdesign und Werbemittel gesamt // Mathias Schulze – Leiter der filmgruppe 8 // Mathias Neuber, - künstlerischer Leiter // Andreas Gaber – Geschäftsführer // Lene Hesshaus – Leiterin des Inklusionstheaters „Rampenfieber“.


Mathias (N.): Also die Leute, die bei uns Verantwortung tragen. Es fehlt Matthias Schreve, der Leiter von Krimi delikat, unserer Krimi-Dinner-Sparte. Der probt gerade.

Ramona: Ihr steht alle auch auf der Bühne?

Jan: Ich nicht! – Mathias (S.-): Ich auch nicht.

Ramona: Ein umfangreiches Programm, das ihr gerade besprochen habt (siehe unten!). Die Vorbereitung wird euch in den nächsten Tagen rund um die Uhr fordern. Und – da ich euch schon eine Weile beobachte – so scheint es immer zu sein. Macht ihr noch was andres als BÜHNE acht?

Lene: Ich studiere (Soziale Arbeit) und bin HiWi.
Anja: Ich arbeite als Physiotherapeutin und studiere ebenfalls Soziale Arbeit.
Jan: Privatdozent. IT und Medien.
Mathias (N.): Ich mach Theater – auch außerhalb der BÜHNE acht.
Tina: Malerei, Grafik, Fotodesign.
Andreas: Angestellt im Studentenwerk. Kultur - und Öffentlichkeitsarbeit.
Elisabeth: Beschäftige mich mit Softwarebetreuuung – SAP!
Ingrid: Hartz IV und Gelegenheitsjobs.
Mathias (S).: Sozialarbeiter.

Ramona: Zwei Studierende – im Studententheater!

Mathias (N.): Da kann man mal sehen!
Andreas: Wir haben aktuell 46 Mitglieder. Davon sind ca. 70 % Studenten.
Mathias (N.): Was die BÜHNE acht auszeichnet ist ihre Offenheit – in jeder Hinsicht.

Ramona: Wie seid ihr zu BÜHNE acht gekommen:
Anja: Die meisten über dem Theaterkurs. Der findet in jedem Herbstsemester satt. Nur in diesem nicht.
Mathias (N.): Wegen des Aufwandes für die 20 Jahre,
Anja: Ich finde das trotzdem nicht gut.
Mathias (N.): Es gibt dafür einen Workshop im April. 2 mal drei Tage.

Ramona: Warum seid ihr hier?
Alle: Weil wir Theater spielen wollen.
Elisabeth: Ich wollte weg vom Alten. Und das meine ich nur in einem Sinn: Aufbruch zu Neuem!

Ramona: Ihr habt das Café umgestaltet, neu eingerichtet. Wenn ich mich so umschaue: Schick! Etwas kühl, ein Begegnungsort für Kunstausübende und Publikum. Es scheint als habt ihr einiges Geld in die Hand genommen.

Andreas: 15.000.

Ramona: Woher kommt das Geld?
Andreas: Selbst erwirtschaftet. Das meiste über die Einnahmen der Dinner-Krimi-Sparte.
Ingrid: Und Eigenleistung!
Mathias (N.): Das Konzept hat Tina gemacht. Und Modelle gebaut – um eine Entscheidung treffen zu können.

Ramona: Ich habe gerade gehört, dass bei den „Letzten Dingen“, der Premiere, mit dem die Festtage eröffnet werden, alle Räume bespielt und genutzt werden sollen. Was findet hier im Café statt? Wo überhaupt findet was statt?

Mathias (N.): Das Spektakel beginnt als Vernissage einer Ausstellung. Hier im Café gibt es den Rotwein und die Snacks.Ansonsten wird in fast allen Räumen gespielt. Es wird einen U-Bahnsteig geben, auf dem ein Flügel steht. Und wenn er da steht, wird er auch genutzt. Und von der Leinwand herunter gewähren Cottbusserinnen und Cottbusser Einblicke in ihre frühesten Erinnerungen. Ehe sich das Ganze wirklich auf die „Letzten Dinge“ zubewegt.

Ramona: Mit dabei sein wird ein Inklusionstheater!

Lene: Unsere neueste Abteilung. Auf dem Bild zu sehen: Rampenfieber“!!
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