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Ekaterina Orba „Kippende Vertikale in der Schärfe der Zeit“

Ausstellungseröffnung 16.5.2012; SPD Geschäftsstelle

von Simone Claudia Hamm, Kultur

Es ist die 32. Kunstausstellung, die in der Mühlenstrasse 17 gezeigt wird, aber wohl die bisher farbintensivste, wie aus dem Munde der Ministerin zu hören ist. Die einleitende Laudatio hält Gertruda Maltschew, die mit großem Engagement die Ausstellungsreihe „Kunst von Menschen in der Lausitz“ organisiert.
Bei den 30 Gemälden der Cottbuser Künstlerin und studierten Architektin Ekaterina Orba erhält man einen Einblick was passiert, wenn Malerei auf konstruierte Flächen trifft. Figurativ, abstrakt, geometrisch erschließen sich regenbogenartige Farbhorizonte. Bildtitel wie „Lichtstreifen blau“, „Unsichtbare Berührung“ und „Ein Gedanke für Zwei“ öffnen innere Welten, untermalt von elektronischer Musik (Tobias Richter).
Der Stil, russisch avantgardistisch, mag die Künstlerin während ihrer Kindheit in Krasnodar begleitet haben, aber ihre Werke sind mehr als eine Nachahmung von russischer Ikonenmalerei, Kasimir Malewitsch oder August Macke, sie sind eine Fortführung des Grundgedankens mit der althergebrachten Malerei im kulturellen Kontext zu brechen, sie zu befreien und ihr einen neuen kraftvollen, technisch futuristischen Ausdruck zu verleihen wie der Ausstellungstitel verrät.
Wer einen Stadtrundgang plant und mehr von ihren Arbeiten sehen will ist herzlich eingeladen, auch ihre anderen Wirkungskreise zu besichtigen, eine große Wandmalerei und Bilder in der Sprem (bei Jörn Hanitzsch´s Chillout Lichtdesign) sowie ihre eigene Malkunstwerkstatt in der Friedrich Ebert Str. 15.
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