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What’s next?!

Kultur- und Kreativwirtschaft in Cottbus

von Nadja Riedel, Kultur

pictures/artikel/IMG_42372262.jpgNachdem im vergangenen Jahr für das EU-Projekt URBAN CREATIVE POLES (www.creativepoles.eu) vor allem Analysen erstellt, viele Gespräche geführt und eine internationale Summer School in Cottbus durchgeführt wurde, wird es 2012 endlich konkret. Am 17.04.2012 fanden sich rund 40 Teilnehmer in der Filmbar des Weltspiegels ein, um über die weitere Zukunft der Kultur- und Kreativwirtschaft in Cottbus zu diskutieren. Neben zahlreichen Cottbuser Kreativen waren auch Vertreterinnen von media.connect, der Zukunftsagentur Brandenburg und des Kompetenzzentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes anwesend.
Da häufig auch ein Blick über den Tellerrand für die eigene Weiterentwicklung hilft, stellten zunächst David Voss und Ivo Zibulla von Kreatives Leipzig e.V. in einem Kurzvortrag ihre Arbeit im Rahmen des Vereins vor. Dieser entstand 2010 durch den Zusammenschluss Leipziger Kreativer aus verschiedenen Branchen und fungiert nun als Netzwerk der Kultur- und Kreativwirtschaft in Leipzig und trägt mit zahlreichen Veranstaltungen und Projekten von und für Kreative zur besseren Vernetzung und Sichtbarmachung teil.
„Angefüttert“ von diesen Informationen und einer kurzen Diskussion stellten im Anschluss verschiedene Cottbuser Kreative ihre Ideen für die Weiterentwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadt vor, die bislang in kleineren Arbeitsgruppen diskutiert, nun aber weiter konkretisiert und auch zum Teil mit Unterstützung des URBAN CREATIVE POLES Projektes der BTU und EGC unter Leitung von Prof. Silke Weidner umgesetzt werden sollen. Hier ein kleiner Überblick:
Da die Vernetzung von Kreativen mitunter am besten funktioniert, wenn diese an einem Ort ansässig sind, stellte die erste Arbeitsgruppe „Kreativhaus“ von Erik Schiesko, Simone Hamm und Eka Orba verschiedene Ansätze, vor, wie und wo ein solches in Cottbus umgesetzt werden könnte.
Im Rahmen der AG LichtBildTon soll unter Leitung von Jörn Hanitzsch ein gemeinsames Großkunstwerk von verschiedenen Künstlern entstehen, das sowohl Licht-, Bild- und Tonelemente enthält und verschiedene Sinne ansprechen soll.
Die AG Kreativ-Podium wurde von Ronne Noack präsentiert und stellt einen Zusammenschluss verschiedener darstellender Künstler dar, die ein buchbares Showprogramm entwickeln.
Während es ganzen Abends fielen immer wieder die Wörter „Vernetzung“ und „Networking“ und eins wurde klar: dies ist auch in Cottbus wichtig. Eine Möglichkeit, wie ein Netzwerk als „Überbau“ für die Kreativen in Cottbus funktionieren könnte, wäre das Kreativ-Medienboard, das von Jens Taschenberger vorgestellt wurde. Dort könnten sich z.B. auf einer gemeinsamen Website die lokalen Kreativen präsentieren und in Form eine Blogs o.ä. leichter in Kontakt treten. Eine ähnliche Website betreibt bereits der Kreatives Leipzig e.V. (www.kreatives-leipzig.de)
Die Ideen werden nun in den Arbeitsgruppen weiter bearbeitet und schließlich umgesetzt. Die Gruppentreffen sind öffentlich, Interessierte und neue Ideen sind herzlich willkommen! Termine und Veranstaltungsorte können bei Marc Altenburg von der BTU Cottbus (marc.altenburg@tu-cottbus.de) abgefragt werden.



Was ist URBAN CREATIVE POLES?

Das INTERREG IV-B Projekt URBAN CREATIVE POLES beschäftigt sich mit der Förderung und Stärkung der Kreativwirtschaft in Mittelstädten des Ostseeraums. Im Vordergrund stehen dabei vor allem klein- und mittelständige Unternehmen sowie selbständige Gewerbetreibende aus den unterschiedlichen Teilbereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft. In Cottbus bearbeiten der Lehrstuhl Stadtmanagement der BTU Cottbus sowie die Entwicklungsgesellschaft Cottbus GmbH (EGC) gemeinsam am Projekt.
Weitere Informationen zum Projekt: http://www.creativepoles.eu/ueber-das-projekt und auf Facebook

Kontakte:
  • EGC - Entwicklungsgesellschaft Cottbus
  • Lokale Projektmanagerin: Dipl.-Ingenieurin Daniela Naumann
  • Tel. +49 (0)355 729913-13, Mobil +49 (0)160 96987658, naumann@egc-cottbus.de
  • BTU Cottbus, Lehrstuhl Stadtmanagement
  • Lokaler Projektmanager: Dipl.-Ing. Marc Altenburg
  • Tel. +49 (0) 355 69 33 38, m.altenburg@tu-cottbus.de

Foto: Irina Hoppe
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