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Mit einem Freund starten - Integration geht nur auf Augenhöhe!

Ein Gespräch mit Elisabeth Helm vom Verein: Start with a Friend

von René Lindenau, Politik

„Start with a Friend“ (SwaF) ist ein seit 2014 bestehender gemeinnütziger Verein, der sich bundesweit um ein gesellschaftliches Miteinander und die Integration geflüchteter Menschen einsetzt. Könnt Ihr uns genaueres über die Arbeit des Vereins sagen?
Das Herzstück von unserer Arbeit ist das Zusammenbringen von zwei Menschen zu einem Tandem. Wir vermitteln Tandems zwischen Geflüchteten und Einheimischen basierend auf ihren Gemeinsamkeiten wie Lebenslage und Interessen. Manchmal ist es auch einfach nur ein Bauchgefühl. Die Idee, die hinter diesen Tandems steckt ist, dass gegenseitiges Kennenlernen und Geflüchtete aus der Isolation zu holen. Wir sagen, dass die Tandems flexibel sind in dem was sie machen und wie oft sie sich treffen. Wir hoffen, dass sich die Leute im Rhythmus einmal in einer Woche treffen. Dazu organisieren wir noch gemeinsame Veranstaltungen, wie Ausflüge oder Grillen, damit sich die Menschen auch gegenseitig kennenlernen. So finden sich nicht nur neue Freunde zusammen, sondern es bilden sich neue Freundeskreis.

Noch recht neu, seit März 2018, seid Ihr als SwaF in Cottbus aktiv. Was könnt Ihr von dieser kurzen Zeit schon berichten, geschafft oder erreicht zu haben? Euch geht es ja nicht nur um Dialog auf Augenhöhe.
Da wir erst seit wenigen Monaten aktiv sind, kennen uns noch nicht so viele auf ‚einheimischer‘ Seite. Viele Geflüchtete haben sehr gefreut, dass von einem „Start with a friend“ Standort in Cottbus. Wir sind ein kleines ehrenamtliches Team und haben bisher schon acht Tandems vermittelt, davon drei Familientandems. Wir haben auf der Seite der Geflüchtete ganz viele Menschen, die auf unserer Warteliste stehen. Deshalb suchen wir ganz viele Menschen aus der Bevölkerung, die sich bei uns für unsere Ziele engagieren wollen.

Euren ehrenamtlichen Mitstreitern habt Ihr den sympathischen, aber auch anspruchsvollen Namen von „Gesellschaftsgestaltern“ gegeben, die während Ihres Engagements auch zusätzlich die Möglichkeit zur Qualifizierung haben. Wie muss man sich als möglicher Interessent so eine Schulung vorstellen?
Als Teil von „Start with a Friend“ bekommt man Einblicke in die Arbeit einer jungen Nichtregierungsorganisation. Aufgrund der flachen Hierarchien haben unsere Ehrenamtlichen die Möglichkeit sich in Prozesse und Diskussionen in der Organisation einzubringen und sie mitzugestalten. Eine Voraussetzung ist eine hohe Medienkompetenz und Affinität zum Internet, da wir unsere Seminare online anbieten. Themen der Webinare sind zum Beispiel: Asylrecht, Freiwilligenorganisation, Pressearbeit und alles rund um das Thema Soziale Medien. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

pictures/artikel/IMG_39340307.jpgFoto: © Elisabeth Helm


Kontakt zu „Start with a Friend“

Ansprechpartnerin: Elisabeth Helm
E-Mail: cottbus@start-with-a-friend.de
Web: https://www.start-with-a-friend.de/

Nächste Termine zum Kennenlernen von Start with a friend:

12.09.2018 um 19 Uhr - im Cafe Heimelich
16.10.2018 um 19 Uhr – Ort wird auf der Website veröffentlicht
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