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Flucht aus Paris

Drama: Transit

von rk, Film

Die eigentliche Geschichte, die sich frei nach einem Roman von Anna Seghers orientiert, spielt im Zweiten Weltkrieg, als ein Deutscher vor den Nationalsozialisten nach Frankreich flieht. Der Regisseur Christian Petzold verlegte das Geschehen in die Gegenwart. Diesen Film widmet er dem befreundeten Filmemacher Harun Farocki (1944–2014). Bereits bei der 68. Berlinale wurde der Film uraufgeführt.
Frankreich: Georg (Franz Rogowski) ist auf der Flucht. Und kann seiner Verhaftung nur knapp entgehen. Dann fasst er den Entschluss eine neue Identität anzunehmen. Er kommt in den Besitz von Ausweispapieren, die einmal dem toten Schriftsteller Weidel gehörten, und flüchtet daraufhin nach Marseille. Dort angekommen hofft er politische Kontakte knüpfen zu können. Stattdessen begegnet er Marie (Paula Beer), die die Witwe des toten Schriftstellers Weidel ist. Sie ahnt nicht, dass ihr Gatte tot ist und wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Sie verfolgt das Ziel, mit ihm nach Südamerika auszuwandern. Georg sagt ihr nicht die Wahrheit. Stattdessen beginnt er eine leidenschaftliche Affäre mit ihr. Wird Georg noch reinen Tisch machen, aber dafür seine Zukunft aufs Spiel setzen? Oder bewahrt er das Geheimnis, um Europa für immer verlassen zu können?

Ein Mann, der als politisch Verfolgter gilt, möchte ein neues Leben beginnen, und muss dabei gewisse Risiken eingehen. Es ist eine Geschichte von Flucht und Liebe. Doch hat diese Liebe überhaupt eine Chance verdient? Gespielt wird der Flüchtling Georg von Franz Rogowski, der seinen entgültigen Durchbruch 2015 in der Romanze Victoria schaffte.

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© Schramm Film/ Marco Krüger


Zum Film:

Regie & Drehbuch: Christian Petzold
Produktion: Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber
Mit: Franz Rogowski, Paula Beer
Jahr: 2018
Genre: Drama

Der Film ist ab dem 05. April im Obenkino zu sehen.
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