Lichter, Blicke, Projektionen

Ein Filmtagebuch von Max Becker, Mitarbeiter im Obenkino.

von Max Becker, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2017

Spartacus vs. Braveheart Anfang des Jahres sah ich im schönen Metropolis Kino in Hamburg Spartacus von Stanley Kubrick, seinen großen Schlachtenfilm von 1960. Nur wenige Tage vorher war ich zu Besuch auf der Facebook-Seite von FPÖ-Chef Hans-Christian Strache, der im Info-Bereich unter anderem seinen Lieblingsfilm preisgibt: Braveheart von Mel Gibson. Nun die Frage: Würde auch Spartacus als Liebli...


Buch-Tipp

TILL ROCKT - Das Bilderbuch für kleine Rocker

von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2017

Unglaublich - 13 Jahre soll es her sein, dass wir als JugendMedienProjekt Cottbus „Vier zu viel“ drehten und die Filmschau des Internationalen Filmfestivals 2004 gewannen? Verrückt. Ich habe keine Ahnung, wo die Zeit hin ist. - Immerhin weiß ich, wohin unsere damals 18-jährige Regisseurin Stefanie Jaehde gekommen ist, die gemeinsam mit Isa Micklitza auch das Drehbuch schrieb: Nach Mainz, zum Ferns...


Gesehen: AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

Premiere 11. März 2017, Staatstheater Cottbus

von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2017

() Brecht und Weill. Es ist sicher nicht falsch zu sagen: Die Ergebnisses ihres Zusammenwirkens bilden eine eigene Kunstform, zumindest jeweils höchst eigenständige Werke voll musikalisch-textlicher Synergien, ganz eigener Energie und meist eigenwilligem Ausdruck. Natürlich ist die erste Assoziation „Die Dreigroschenoper“, doch „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ steht in der Bekanntheit kau...


Gesehen: PICASSO!

Premiere 11. Februar 2017, Staatstheater Cottbus, gesehen am 4.3.

von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2017

()Gerade erst im Dezember brachte das Cottbuser Ballett einen faszinierenden „Peter Pan“ auf die Bühne. Ist dieser gedacht für Leute ab 5 (doch in jedem Alter ein Erlebnis) legt die klein-feine Truppe unter Leiter Dirk Neumann bereits zwei Monate darauf mit einem kompletten Abend für Erwachsene nach. Wohl angesteckt vom Pan sind auch hier Kinder zu Gast - und erleben, gänzlich gebannt, eine Ballet...


Gesehen: DAS SCHAUSPIEL SETZT ZEICHEN

WINTERSONNENWENDE * VERBRENNUNGEN * MAMMA MEDEA

von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 3-2017

Rumms. Das sitzt. Drei Premieren, die es in sich haben und Zeichen setzen. Schauspiel in Reinform und in höchster Güte. Klar, so bekommt man (leider, leider) nicht die Zuschauerquoten von Schwänken und Liederabenden - dafür aber ist das Theater zum Weitersagen, mit Eigenständigkeit und Bedeutung. In seiner Abschiedsspielzeit legt Schauspieldirektor Mario Holetzeck, besonders auch mit seiner eigene...


Gedenken an vergangene Bombennächte

Leserbrief

von Regimekritiker Dracula, Politik, erschienen in Ausgabe 3-2017

Jedes Jahr am 15. Februar missbrauchen Rechte die Erinnerung an die Bombardierung von Cottbus 1945 für die Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie. Eine breite Bewegung unter dem Motto „Cottbus bekennt Farbe“ stellt sich ihnen jedes Jahr entschieden entgegen. Doch bei allem Gedenken müssen wir geschichtsbewusst nach vorn schauen, denn Deutschland marschiert wieder! Nix mit 71 Jahren Fri...


25 Jahre junge Kunst in Wohnungen

Von World Soup zur Living Room Gallery #3

von Daniel Ebert, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2017

() Laut dem britischen Kunstmagazin "ArtReview" war der Schweizer Kurator Hans-Ulrich Obrist 2016 die einflussreichste Person im internationalen Kunstbetrieb. Interessanterweise fand 1991, da war er 23 Jahre alt, seine erste Ausstellung “World Soup” in der Küche seiner St. Gallener Wohnung statt - quasi dem Prototypen jeder Living Room Gallery. Es ging ihm damals darum, eine Ausstellung...


Loblied der Cottbuser Praxis

Kommentar zur Living Room Gallery

von der Daniel, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2017

Ich kann die Living Room Gallery – zumindest die Ausstellung – nur von außen beschreiben. 60 bis 70 Menschen warteten abends noch vor der WK51 um eingelassen zu werden. Und ich hatte keine Lust 45 Minuten zu warten. Einige Bekannte von mir sind über die Mauer geklettert, um noch in die Ausstellung zu kommen – und einige wenige hatten auch Erfolg. Wann gab es das sonst in der Cottbuser „Kunstwelt“...


Gibt es die Arbeiterklasse eigentlich noch?

Oder: brauchen wir sie (wieder)?

von dh, Politik, erschienen in Ausgabe 2-2017

Überlegungen zu Didier Eribons Rückkehr nach Reims Der Begriff der Arbeiterklasse wirkt merkwürdig verstaubt. Heute gibt es Prekäre oder das Dienstleistungsproletariat, eine Unterschicht, prekäre Milieus oder Abgehängte, Hartz IV-EmpfängerInnen oder eben Menschen, die nichts aus ihrem Leben gemacht haben und sich vielleicht einfach nicht genug für den Arbeitsmarkt selbst optimiert haben. Ein Be...


Gesehen: DAS WIRTSHAUS IM SPESSART

Premiere 14. Januar 2017, Staatstheater Cottbus, Theaterscheune

von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2017

()Unser Staatstheater befindet sich offenbar auf Kurs, in der aktuellen Spielzeit alle Auslastungszahlen zu sprengen. Nach den äußerst breitenwirksamen, schönen Stücken „Glauben Lieben Hoffnung“ und „Die Spanische Fliege“, dem mörderisch-komischen „Ritter Blaubart“ und dem exzellent-spannenden Ballett „Peter Pan“ ist mit „Das Wirtshaus im Spessart“ ohne Zweifel ein weiterer Kassenschlager im Progr...


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