< Juli 2010 > 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

LOURDES
Vorfilm: LA VIE EN ROSE

LA VIE EN ROSE (Vorfilm)
Audrey Foggin ist eine hitzige junge Katholikin, die in den 50er Jahren lebt. Sie versucht aus ihrer eintönigen und angepassten - von religiöser Schuld und Angst geprägten - Existenz auszubrechen, indem sie ihren Postboten Barry anhimmelt.

LOURDES
Christine ist gelähmt. Ihr durch die Krankheit verändertes Leben hat sie in eine unfreiwillige Isolation gezwungen, die sie überwinden möchte. Sie sehnt sich danach, alles tun zu können, was die anderen so problemlos können, normal zu sein. In Maria, einer jungen Malteserin und Christines Betreuerin, findet sie das Bild ihrer Vergangenheit. Aber Marias Jugend sehnt sich nach ihresgleichen und Frau Hartl, eine ältere Pilgerin, die von ihrer lebenslangen Einsamkeit gequält ist, wird Christines Begleiterin. Frau Hartls wortlose Leere wird mit Sinn erfüllt, in dem sie für Christine betet - und ihr Gebet wird erhört: Christine kann wieder gehen.
Das Wunder wird nun vor dem Ärztekommitee in Lourdes geprüft. Während die Möglichkeit eines Rückfalls drohend über Christine schwebt, genießt sie das Glück, das sich für diesen Moment erfüllt hat, und versucht es festzuhalten. Muss man sich ein Wunder verdienen? Im Wallfahrtsort Lourdes erhebt sich eine junge Frau aus ihrem Rollstuhl. Geheilt? Privilegiert? Oder letztlich doch von Gott verlassen? Glaube, Liebe, Hoffnung: LOURDES verfolgt Grundkonstanten menschlicher Selbstfindung mit lakonischem Humor und latentem Grauen. Im Zentrum von "Lourdes" steht Christine, die sowohl dem touristischen Wallfahrtsort als auch dem Wunderglauben eher skeptisch gegenübersteht. Während des Aufenthaltes in Lourdes wird gerade sie überraschend geheilt. Man beginnt sich zu fragen, ob es sich um ein Wunder handelt und ob das Glück von Dauer ist.

© blattwerk e.V. 2005