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Energiepolitik & Frieden

Der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. phil. Daniela Ganser, spezialisiert auf Energiefragen, Wirtschaftsgeschichte, Geostrategie und internationale Zeitgeschichte seit 1945, spricht am 07.04. im Weltspiegel Cottbus zum Thema "Der globale Kampf um Erdöl und Erdgas: Warum die erneuerbaren Energien ein Beitrag zum Frieden sind". Dr. Ganser ist Gründer und Leiter des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER). Das SIPER untersucht aus geostrategischer Perspektive den globalen Kampf um Erdöl und das Potential von erneuerbaren Energien. Bekannt wurde er mit seiner 2005 veröffentlichten Dissertation über „NATO-Geheimarmeen". Weitere Bestseller sind „Europa im Erdölrausch" (2014) und „Illegale Kriege" (2016). Daniele Ganser ist Träger des Deutschen IQ-Preises 2015, vergeben von Mensa in Deutschland e.V., dem Verein für hochbegabte Menschen. Hochbegabt - Bestschüler, Beststudent, Doktorarbeit mit «insigni cum laude» abgeschlossen - richtig los mit dem Rummel um seine Person ging es erst, als er sich in seinem Forschungsschwerpunkt "Jüngere Zeitgeschichte ab 1945" um die fehlende Erwähnung des Einsturzes von World-Trade-Center 7 am 9. September 2001 im offiziellen "9/11-Report" der US-Regierung befasste. Seitdem hat er auf Druck der US-Botschaft in der Schweiz seine wissenschaftliche Karriere an der ETH Zürich eingebüßt, wurde seine wissenschaftliche Reputation in den Dunstkreis von Verschwörungstheoretikern gerückt...hat er sein eigenes Friedensforschungsinstitut gegründet, ist er Bestsellerautor geworden, sind seine Vorträge ausverkauft und haben auf youtube Millionen von Zuschauern. Der Abbau von Feindbildern und die freie Meinungsbildung mit Hilfe kritischen Denkens ist das, wozu Dr. Ganser in seinen Vorträgen immer wieder anregt. Dr. Ganser folgt mit diesem Vortrag einer Einladung der "Friedenskoordination Cottbus - Bündnis für Frieden und soziale Gerechtigkeit", die sich einen Vortrag zu "Energiepolitik und Frieden" gewünscht hat, eben weil ENERGIE und FRIEDEN speziell auch für Cottbus eine große Rolle spielen.

© blattwerk e.V. 2005