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Asylmonologe
mit anschließender Gesprächsrunde

Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechts-preis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben. Die Bühne für Menschenrechte erzählt von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein "Nein" nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weiter gemacht ha-ben - mit dem Ziel eines Lebens in Sicherheit und mit Menschenwürde. Die Bühne für Menschenrechte konzipiert seit 2011 dokumentarische Theaterstücke zu Menschen-rechtsfragen. Die beiden Stücke Asyl-Monologe und Asyl-Dialoge werden dank eines breiten Künst-ler_innen Netzwerk bundesweit aufgeführt. Zuletzt wurde die Bühne für Menschenrechte mit dem Amadeu Antonio Preis für kreatives Engagement und Menschenrechte ausgezeichnet. Die Künstler sprechen Deutsch, dazu werden Übersetzungen in den Sprachen Englisch, Französisch pro-jiziert.

© blattwerk e.V. 2005