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Die Sonne
Concerto Fango

Die Sonne gehören zu den berühmten 1 Prozent. Dem einen Prozent deutschsprachiger Bands, auf den die Begriffe „einzigartig“ und „eigensinnig“ tatsächlich zutreffen. Klanglich destillieren sie die klügsten, elegantesten und kristallinsten Formen, die Pop und Wave hervorgebracht haben und verweben sie mit ebenso sprachmächtigen wie beiläufig lebensnahen Worten zu entwaffnenden Erzählungen. Ihre Melancholie ist grenzenlos, ihr bitterböser Humor formstreng. Als ob Rio Reiser sich im Dickicht eines Tagtraums von Prefab Sprout verfangen hätte. Oder Tocotronic sich gemeinsam mit Talk Talk in einer Postrock-Session am Notausgang von Eden verlieren. Auf der Bühne entfaltet sich diese Einzigartigkeit, dieser galaxienweite Unterschied zu Radiopop einerund Indie-Schrammel-Dröhnung andererseits, in ganzer Pracht. Wer Die Sonne live gesehen hat, hört deutschsprachige Musik fortan anders und weiß plötzlich, was alles möglich ist. (Oliver Uschmann) „Sehnsuchtsvoller Pop, der mit großem musikalischen Verständnis gespickt ist und eine der außergewöhnlichsten Stimmen der deutschen Musiklandschaft beinhaltet.“ (Intro)

© blattwerk e.V. 2005