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Reise Berlin – Tel Aviv

Assaf Kacholi: Berlin – Tel Aviv
von pm, Musik, erschienen in Ausgabe 11-2017
Das Debutalbum von dem Tenor Assaf Kacholi aus der Gruppe ADORO ist ein sensibler und feiner Einblick in seine musikalische Welt. Die Reisen zwischen Berlin und Tel Aviv sind Teil von Assaf Kacholis Leben. Er lässt den Hörer teilnehmen an seiner Reise zwischen seinen Wurzeln. Seine Musik drückt ein kontinuierliches Pendeln aus zwischen der gegenwärtigen Berliner Kunstszene im Spannungsfeld einer k... mehr
Hip-Hop nicht nur für Ghettoblaster
Mundwerk-Crew: komplementär
von pm, Musik, erschienen in Ausgabe 11-2017
Acht groovige Jungs mit einer gemeinsamen Mission: Hip-Hop in seiner puren Form: lässig, laut und vor allem live! Bei der Crew ist kein Platz für Szeneregeln, Hypes oder Klischees. Rap ist das Sprachrohr, Funk das Fundament. Kick und Bass laden zum Tanzen ein, die Texte zum Mitsingen. Nach ihrer letzten Platte #logoamstart und drei intensiven Live-Jahren mit zigtausenden zurückgelegten Kilometern ... mehr
Lieder für den (täglichen) (Klassen-) Kampf
Free Willy: Klassenklang. Rote Lieder aus alten Dosen
von pm, Musik, erschienen in Ausgabe 11-2017
„Free Willy“ ist der singende Teil des österreichischen Kulturvereins Willy, der nun schon zwanzig Jahre das „Festival des politischen Liedes“ veranstaltet. „Willy“ hieß die Partisanengruppe in den österreichischen Bergen, angeführt vom Kommunisten Sepp Pliseis, die Nazis verfolgt, gefangengenommen und den Alliierten übergeben hat. Mit rebellischen Texten und animierenden Rhythmen will Free Willy ... mehr
Kino-Tipp: Vogel und Vogelscheuche
Biopic: Maudi
von bm, Film, erschienen in Ausgabe 11-2017
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt.... mehr
Kino-Tipp: Die Blindheit des Künstlers
Biopic: Django – Ein Leben für die Musik
von bm, Film, erschienen in Ausgabe 11-2017
Frankreich 1943. Das Land war von der deutschen Wehrmacht besetzt, Swing galt als entartete Kunst und war offiziell verboten, Sinti und Roma wurden überall in Europa verfolgt. Aber der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt schien das gar nicht zu merken. Er war auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, ei... mehr
Musik-Tipp: Smash Capitalism
Songs for a social revolution
von Seife, Musik, erschienen in Ausgabe 11-2017
Das Cover legt ja bereits gut vor: den Sampler „Smash Capitalism – Songs for a social revolution“ ziert ein Bild, das aus den 30er oder 20er Jahren zu stammen scheint, auf dem ein wütender, tiefrot gefärbter Arbeiter auf einen runden Tisch haut, an dem ein Kreis von Nazis, Kapitalisten und Militärfritzen sitzt. Auf der Rückseite ist ein Renee (für nicht ganz so dem Skinhead-Kult Nahestehende: Skin... mehr
Zurück zu linken Wurzeln
Proleten, Pöbel, Parasiten. Warum die Linken die Arbeiter verachten
von Bernd Müller, Buch, erschienen in Ausgabe 11-2017
Was bedeutet Linkssein? Darüber scheiden sich die Geister. Manche halten das Links-Rechts-Schema inzwischen für überholt – nicht gänzlich unbegründet. Was manche unter Linkssein verstehen, hat Leo Fischer, ehemaliger Chefredakteur der Satirezeitschrift Titanic im November 2013 in einem Artikel beschrieben: In einem Arbeiterjugendzentrum in Bielefeld tritt die linke Punkband „Feine Sahne Fischfilet... mehr
Am Todespunkt
Birgit Lahann: „Am Todespunkt. 18 berühmte Dichter und Maler, die sich das Leben nahmen“
von Claudia Weigler, Buch, erschienen in Ausgabe 11-2017
„Es gibt ein berühmtes Fest im alten Rom, auf dem sich Petronius Arbiter von seinen Freunden verabschiedet. Der Autor von ‚Satyricon‘ hatte in einem Pamphlet die gereimten Ergüsse von Nero verspottet. Dabei wusste er genau: Beleidige keinen Größeren als du selbst bist! Doch bevor der Kaiser den Befehl zum Suizid gibt – die Methode hat sich bei Diktatoren bis ins Dritte Reich erhalten – kommt Petro... mehr
In Sandow sind viele sauer
Gespräch mit Elisabeth und Tom von der „Initiative Jugend und Kultur“
von Bernd Müller, Cottbus, erschienen in Ausgabe 11-2017
Der Verein „Initiative Jugend und Kultur“ hat sich neu gegründet. Vielleicht kannst Du euch kurz vorstellen? Das ist nicht ganz richtig: Der Verein hat sich jetzt nicht neu gegründet. Ihn gibt es mittlerweile schon acht Jahre, aber weil die meisten der ehemaligen Mitglieder aus Cottbus weggezogen sind, lag er mehr oder weniger brach und war untätig. Wir haben ihn wieder zum Leben erweckt und neue... mehr
Film-Tipp: Töten wie im Videospiel
Dokumentation: National Bird
von bm, Film, erschienen in Ausgabe 11-2017
Der Dokumentarfilm NATIONAL BIRD begleitet Menschen, die entschlossen sind, das Schweigen über den geheimen Drohnenkrieg der USA zu brechen. Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US-Air-Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst an diesem Krieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – auf weit entfernten Kriegsschauplätzen ... mehr
Film-Tipp: Befreier in Lederstiefeln
Biopic: Tom of Finland
von bm, Film, erschienen in Ausgabe 11-2017
TOM OF FINLAND zeichnet das faszinierende filmische Porträt des finnischen Künstlers Touko Laaksonen, der unter seinem Pseudonym „Tom of Finland“ international bekannt wurde. Seine Zeichnungen von durchtrainierten und ungehemmten Muskelmännern in Leder haben in der Pop-Kultur nahezu Kultstatus erreicht und zudem schwule Männer von den früher gängigen Klischees befreit, feminin, krank und schwach z... mehr
Gesehen: WILHELM TELL
Gastspiel/Premiere 23. September 2017, Staatstheater Cottbus, Kammerbühne
von Jens Pittasch, Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2017
Unsere beiden Redakteure Bernd und Jens sind selten einer Meinung. Beide waren im Theater und beide haben eine andere Sichtweise auf die neue Inszenierung von „Wilhelm Tell“. Als Jo Fabian seinen „Wilhelm Tell“ 2014 am Jungen Theater an der Ruhr inszenierte, hatte er die Brisanz, die hinter Schillers Vorlage steckt, bereits im Fokus - konnte aber noch nicht wissen, wie stark seine Sichtweise drei... mehr
Gesehen: „Rosa – trotz alledem“
21.09.2017, 19:30 Uhr, DKW Cottbus
von Michael Becker, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2017
Warnung! Geschichte kann zu Einsichten führen und verursacht Bewusstsein Also ich muss schon sagen, das war ein starkes Stück, was sich da am Donnerstagabend im Dieselkraftwerk geleistet wurde. Agit-Prop wie in den zwanziger, dreißiger Jahren, als Barrikaden-Tauber Ernst Busch und Genossen gegen Krieg und aufkommenden Faschismus zu den Menschen auf die Straßen gingen? – Es kam schlimmer! Ein richt... mehr
Impro ist die Freiheit des Geistes
Gespräch mit Anja Schröter von der Improvisationstheatergruppe Rabota Karoshi (BÜHNE acht)
von Agneta Lindner, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2017
Hallo Anja, stell dich doch einfach mal kurz vor. Ich bin Anja Schröter, 30 Jahre alt und Cottbuserin. Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht und später berufsbegleitend Soziale Arbeit studiert. An der BÜHNE acht bin ich seit 5 Jahren. Wie genau sah dein Einstieg dort aus und hattest du vorher schon mit Theater zu tun? Nein, überhaupt nicht. Die BÜHNE ach... mehr
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