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Dienstreise in den Gulag

Andrej Reder: Dienstreise. Leben und Leiden meiner Eltern in der Sowjetunion 1935 bis 1955
von Bernardo Cantz, Buch, erschienen in Ausgabe 1-2019
Das Leben im realexistierenden Sozialismus war nicht nur Zuckerschlecken. Es gab eine Zeit, die eng mit dem sowjetischen Staatsmann Joseph Stalin verbunden war, auf die das in besonderer Weise zutraf. Viele überzeugte Sozialisten und Kommunisten aus aller Herren Länder, hatten unter den Repressalien zu leiden, die mit der „Großen Säuberung“ in den Jahren 1937/38 begannen und die mit Stalins Tod en... mehr
Dürfen Faschisten Filmhelden sein?
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
Mit dem Begriff „Propaganda“ verbinden wir in der Regel nichts Gutes. Laut „Politlexikon für junge Leute“ bedeutet er die gezielte und systematische Verbreitung von politischen Ideen, Weltanschauungen oder Meinungen. Bei politischer Propaganda gehe es dabei auch um die Manipulation von Meinungen und Einstellungen. Das ist der Hauptvorwurf, der dem Begriff sein Negativimage verleiht. Behaupten wir... mehr
Prozesse nicht schönreden, die nicht schön sind
Ein Gespräch mit dem Programmdirektor des Cottbuser Filmfestivals Bernd Buder
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
Herr Buder, im Rahmen des 28. Filmfestivals wurden unter anderem in der Reihe „Close-Up UA“ nationalistische Propagandafilme gezeigt. Sie wollten damit einen Diskurs anstoßen. Wieso und wie kann dieser gelingen?   Ich befürchte, dass die Produktion nationalistischer, patriotischer, historischer - um nur drei Etiketten zu nennen - Filme in nächster Zeit nicht abreißen wird. Die Ukraine ist ja hier... mehr
Kritik der Migration
von Bernd Müller, Buch, erschienen in Ausgabe 1-2019
Über Migration zu diskutieren, fällt heutzutage immer noch nicht leicht, das Thema ist immer noch brisant. Schnell wird man in eine politische Schublade gesteckt. Je nachdem, mit wem man spricht, ist man ein „Gutmensch“, ein „Bahnhofsklatscher“, ein „Rassist“ oder ein „Wutbürger“. Besonders für Linke ist es schwierig, sich kritisch zu dem Thema zu äußern. Aus den eigenen Reihen hagelt es dann schn... mehr
Schöne neue Welt
Aldous Huxleys Roman in einer Neufassung an der Neuen Bühne Senftenberg
von Angelika Koch, Cottbus, erschienen in Ausgabe 1-2019
Die Regisseurin Samia Chancrin und die Dramaturgin der Neuen Bühne, Katja Stoppa, entwickelten eine eigene Bühnenfassung mit einer Neuübersetzung eines der berühmtesten Science-Fiction- Romane des 20. Jahrhunderts, die am 1. und 2. 12.2018 in der Studiobühne des Theaters Premiere hatte. Aldous Huxley(1894-1963), englischer Romanschriftsteller und Philosoph, entwickelte in seinem 1932 herausgegebe... mehr
Europa ohne Europäische Union
Andreas Wehr: Europa, was nun? Trump, Brexit, Migration und Eurokrise
von Bernardo Cantz, Buch, erschienen in Ausgabe 1-2019
Die Europäische Union steckt seit Jahren in der Krise. Inzwischen glaubt kaum noch jemand daran, dass es der EU gelingen wird, aus der Krise herauszukommen. Kannte man solche Aussagen vor ein paar Jahren höchstens von „politischen Außenseitern“ der DKP, sind sie inzwischen auch im sozialdemokratischen Diskurs angekommen. Der italienische Journalist Thomas Fazi hat dies erst kürzlich im sozialdemok... mehr
Lesebühne: Irgendwie gut
von Mathies Rau, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
„Frag mich mal, wie mein Hintername ist.“ Mit sieben macht man sich noch keine Gedanken darüber, dass ein Witz, der darauf basiert, dass jemand eine blöde Frage stellt, scheiße ist. Ich kenne den Witz natürlich, es würde mich wundern, wenn irgendjemand zwölf Lebensjahre erreicht hätte, ohne den Witz zu kennen. Die Antwort ist simpel. „Wie ist dein Hintername?“ „Mein Hintern hat keinen Namen!“ Die ... mehr
Angestellte zweiter Klasse
von Bernd Müller, Politik, erschienen in Ausgabe 1-2019
Hin und wieder kommt man auch in Cottbus in die Gelegenheit, Arbeitskämpfe mitzuerleben. Im Dezember gab es nicht nur einen Warnstreik bei der Deutschen Bahn, sondern auch am Carl-Thiem-Klinikum (CTK). Auch in kommunalen Unternehmen kommt es vor, dass die Angestellten in Tochterfirmen ausgelagert werden, um die Löhne drücken zu können. Grund genug für einen Streik. An dieser Stelle drucken wir des... mehr
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