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Lesebühne: Irgendwie gut

von Mathies Rau, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
„Frag mich mal, wie mein Hintername ist.“ Mit sieben macht man sich noch keine Gedanken darüber, dass ein Witz, der darauf basiert, dass jemand eine blöde Frage stellt, scheiße ist. Ich kenne den Witz natürlich, es würde mich wundern, wenn irgendjemand zwölf Lebensjahre erreicht hätte, ohne den Witz zu kennen. Die Antwort ist simpel. „Wie ist dein Hintername?“ „Mein Hintern hat keinen Namen!“ Die ... mehr
Es gibt kein unpolitisches Theater
Ein Gespräch mit dem Leiter des Piccolo-Theater Reinhard Drogla
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Herr Drogla, die AfD-Fraktion im Landtag hat eine Kleinen Anfrage gestellt. Darin wird gefragt, weshalb das Land Brandenburg das Piccolo-Theater mit 1,8 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren fördert. Wie werten Sie als Leiter des Theaters diese Frage? Kann man darin schon einen Angriff auf Ihre Kulturstätte sehen? In der Frage der AfD-Fraktion sehe ich erstmal keinen Angriff auf das Theater,... mehr
TheaterBlick: Brassed off - mit Pauken und Trompeten
Premiere am 10. November 2018 im Staatstheater Cottbus
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Der Boom der für die Bühne adaptierten Filmdrehbücher ist zwar momentan etwas abgeflaut, aber immer mal wieder setzt doch ein Theater darauf, vom Glanz erfolgreich gelaufener Filme etwas abzubekommen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es an moderner Dramatik fehlt, die sich aktueller Themen widmet. Das Staatstheater Cottbus erfüllte dem Gastregisseur Jörg Steinberg den Wunsch, die dramatis... mehr
Hände hoch
das war das 19. - auf zum 20.
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Ein Verein stellt in Cottbus seit 19 Jahren ein Festival der besonderen Art auf die Beine. „Wir sind der erste eingetragene Verein in Cottbus, der im Mai 1990 gegründet und registriert wurde- der Verein der Freunde und Förderer des Puppenspiels e.V.“ Die das mit Stolz sagt, ist die Mitgründerin des Vereins, Martina Kohlschmidt. Der harte Kern der momentan aus 40 Menschen bestehenden Interessenge... mehr
Rückblick auf das 28. Filmfestival Cottbus
von René Kubasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Wie immer gibt es Einiges zu berichten vom diesjährigen Cottbuser Filmfestival. In vier verschiedene Wettbewerbe und elf weitere Sektionen waren die Filme eingeordnet. 217 Werke aus 45 (Ko-)Produktionsländern erreichten eine Gesamtspielzeit von 210 Stunden. U.a. war das Märchen „Die Galoschen des Glücks“ ausverkauft. Wer es nicht zum Film geschafft hat, kann ihn an den Weihnachtsfeiertagen auf dem... mehr
Unklare Zukunft für das Strombad
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Das Strombad ist ein besonderer Ort. Kaum ein Cottbuser, den keine Erinnerung mit diesem Freibad verbindet. Wie es mit dem Gelände weitergeht, ist bislang offen. Noch hat sich die Stadt nicht entschieden, wer der neue Pächter sein wird. Mit einem Solidaritätskonzert unter dem Motto „Strombad für Alle!“ unterstrichen drei Vereine und Initiativen, dass das Gelände auch weiterhin für die Allgemeinhei... mehr
Lesebühne: Ich hab den fliegen sehen
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Der schiebt zwei Einkaufswagen voller Zeugs durch die Gegend. Plastiktüten voller Kram. Einmal hatte er den einen Einkaufswagen auf den anderen gestülpt. Wie ein Käfig sah das dann aus. Der ist Notar. Der ist eine ganz arme Sau. Der war Ingenieur in seinem letzten Leben. Der hat was Schlimmes erlebt. Der ist kreuzgefährlich. Dem ist was Schreckliches passiert. Der hat eigentlich Geld. Der will sic... mehr
Ostrock meets Classic
von René Lindenau, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Das war ein guter Anfang für ein Wochenende – dieser 21. September in Cottbus. Mit den - handelsüblichen - Rockmusikern brachte „Ostrock meets Classic“ Liedgut der DDR-Rockszene gemeinsam mit einem Sinfonieorchester auf die Bühne der Stadthalle. Es ging an diesem Abend nicht nur um musikalische Erinnerungen an verflossene Jugendtage, sondern auch um wirklichen Musikgenuss und das verbunden mit dem... mehr
TheaterBlick: Alice - eine sinnliche Erfahrung
Alice im Wunderland, Ballet am Staatstheater Cottbus
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
„Wenn kein Sinn darin ist, dann erspart uns das viel Mühe, weil wir nämlich keinen zu suchen brauchen“, heißt es im Programmheft (Dramaturgie: Bernhard Lenort) des Staatstheaters Cottbus zu seiner neuen Ballettpremiere „Alice im Wunderland“ nach der gleichnamigen Geschichte von Lewis Carroll. Manch einem mag dies wie ein Trost erscheinen, da auf den ersten Blick die Begegnungen, welche Alice bei ... mehr
Jeder Fan kann sich seinen Lieblingscharakter herauspicken
Ein Gespräch mit Wrestler Robert Kaiser
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Wann kamen Sie zum Wrestling und was begeistert Sie daran? Ich glaube, wer einmal Wrestling beim Zappen im TV gesehen hat, der ist definitiv einmal kurz drangeblieben, egal, ob er das Gezeigte gut oder doof fand. Denn Wrestling bedeutet knallharte Action mit einer Geschichte drum herum. Das begeistert jeden kleinen Jungen. In meiner Jugend habe ich die Hochzeit des Wrestlings direkt miterlebt. Sc... mehr
TheaterBlick: Spektakel - Ein Sturm in Senftenberg
Das Spektakel 2018: Stürme an der Neuen Bühne Senftenberg
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Mit einem Prolog von Frank Düwel beginnt „Das Spektakel 2018: Stürme“ an der Neuen Bühne in Senftenberg. Düwel versucht nicht für Shakespeares Werk eine inhaltliche Ergänzung zu entwickeln, sondern setzt geschickt auf sinnliche Elemente. Zuerst wird der geneigte Zuschauer in einen bunten Trubel aus Seemannsklischee und Filmkulisse getaucht. Im imposant ausgestatteten Innenhof begegnet man frechen ... mehr
Pöbel tötet König
Du hast eine Stimme, also nutze sie
von Agneta Lindner, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Dein Künstlername ist „PTK“ und steht für „Pöbel tötet König“. Wie bist Du auf diesen Namen gekommen und welche Bedeutung hat er für Dich? „PTK“ hat tatsächlich mehrere Bedeutungen, und „Pöbel tötet König“ ist dabei mein persönlicher Favorit. Es gibt einen gleichnamigen Song von mir, der 2013 auf meinem ersten Album „Typisch Deutsch“ erschienen ist. Inhaltlich ist das so ein Revolutions-Ding. Wir... mehr
Lesebühne: wie wir leben wollen II
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 10-2018
erst geboren bei Leuten mit deutschen worten im mund eingekackert und hilflos dann viel geliebt werden dann selber sauber machen dann kein kind mehr aber satt keine haare mehr aber satt keine dörfer mehr aber satt keine liebe mehr aber satt dann eine therapie: jeder muss mit seiner einsamkeit selber fertig werden und darf nicht vertauschen, dass es sich dabei um das füllen von leere handelt... mehr
TheaterBlick: Die Csárdásfürstin, Staatstheater
Liebe und Csárdás im Schatten des 1. Weltkrieges.
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2018
Als Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ am 17. November 1915 das Licht der Welt erblickte, befanden sich die Staaten Europas in einem unerbitterlichen Streit, der mit aller Brutalität ausgefochten wurde. Die Tat eines einzelnen Terroristen genügte und wie aufgestellte Dominosteine fielen alle Länder, weit über die Grenzen Europas hinaus übereinander her und entfalteten einen militärisch... mehr
TheaterBlick: Millionen für Penny, Theaternative C
Von der Ohnmacht des Falschgeldes
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2018
Ein heiteres und musikalisches Sommertheater hatte Gerhard Printschitsch den Freunden der Theaternative C versprochen und dafür Max Colpets Musical „Millionen für Penny“ mit der Musik von Lotar Olias herausgesucht, welches 1967 seine Premiere erlebte. Manche bezeichnen es gar als das erste deutsche Musical überhaupt, was aber nur zeigt, dass sie Gerd Natschinskis „Mein Freund Bunbury“ von 1964 nic... mehr
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