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TheaterBlick: Millionen für Penny, Theaternative C

Von der Ohnmacht des Falschgeldes
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2018
Ein heiteres und musikalisches Sommertheater hatte Gerhard Printschitsch den Freunden der Theaternative C versprochen und dafür Max Colpets Musical „Millionen für Penny“ mit der Musik von Lotar Olias herausgesucht, welches 1967 seine Premiere erlebte. Manche bezeichnen es gar als das erste deutsche Musical überhaupt, was aber nur zeigt, dass sie Gerd Natschinskis „Mein Freund Bunbury“ von 1964 nic... mehr
Sommertheater 2018 in Brandenburg
ein Rückblick
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2018
Sommertheater heißt für die meisten Theatermacher, etwas Lockeres, Luftiges, Komödienhaftes, nur nicht den Geist des geneigten Zuschauers zu sehr Anstrengendes zu inszenieren, sonst kommt er womöglich nicht? Sommertheater bedeutet auch in den meisten Fällen Freilufttheater und setzt voraus, dass der Wettergott mitspielen möge, denn sonst kommt der Zuschauer vielleicht auch nicht… Und so wurde in C... mehr
Cottbuser Kultur- und Theaterleben außerhalb des Staatstheaters(II)
Der Theaterjugendclub des Staatstheaters mit E.T.A. Hoffmanns Sandmann
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2018
An dieser Stelle wurde in der letzten Ausgabe über den Jugendclub des Piccolo Theaters und über die Bühne 8 berichtet. Da es heute zunächst um den Theaterjugendclub des Staatstheaters geht, trifft der Titel so natürlich nicht ganz des Pudels Kern, aber ich bespreche die Inszenierung „Der Sandmann“ trotzdem an dieser Stelle, weil es auch hier um spielfreudige Laien geht, die sich vertrauensvoll unt... mehr
Das Sparschwein
am Staatstheater Cottbus
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2018
Es ist eine schöne Idee, die Komödie „Das Sparschwein“ im Großen Haus des Staatstheaters in Cottbus aufzuführen. Eugéne Labiche, ein Vielschreiber seiner Zeit, 1815 in Paris geboren, schuf unzählige Komödien, Theaterstücke und Possen, die nicht nur gelesen, sondern auch von vielen Bühnen gespielt wurden und so wurde er 1880 u.a. zum Mitglied der „Académie francaise“ ernannt. 1864 floss ihm mit „La... mehr
Ballett - Gala am Staatstheater Cottbus
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2018
„Zu Pfingsten gehen die Leute nicht ins Theater“, so ein hartnäckiges Gerücht am Cottbuser Staatstheater und da die Sparten diese Zeit daher gern meiden, durfte das kleine Ballettensemble den 19. Mai 2018 für eine Ballett-Gala auf der großen Bühne nutzen. Dirk Neumann, der nunmehr schon auf eine über 10jährige erfolgreiche Ära zurückblicken kann, nutzte die Gunst der Stunde und offerierte den Freu... mehr
Lesebühne: Experten des Alltags XXIII
Robert, per Anhalter zurück
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2018
Robert hebt das Fahrrad auf und biegt das Vorderrad, so gut es geht, zurecht. Er schlägt den Dreck von den Sachen, von der Hose, der Jacke. Ein bisschen brummt ihm der Kopf, vom Suff, aber er ist bis auf die komplizierte Herzfraktur heil geblieben. Try to break a broken heart... geht halt nicht. Etwas angeschmutzt schiebt er das Rad an den Rand der Bundesstraße. An Fahren ist nicht zu denken. Nur ... mehr
Cottbuser Kultur- und Theaterleben außerhalb des Staatstheaters
Bilder deiner großen Liebe, Piccolo-Jugendclub
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 6-2018
„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Friedrich Schillers Behauptung, in einem seiner „Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“ zu finden, bezog sowohl das Kind, den Heranwachsenden als auch den Erwachsenen mit ein. Dieser Satz hat nichts von seiner Richtigkeit verloren. Spielerisch sich mit der Welt, dem L... mehr
Cottbuser Kultur- und Theaterleben außerhalb des Staatstheaters
Labyrinth4, Bühne 8
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 6-2018
„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Friedrich Schillers Behauptung, in einem seiner „Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“ zu finden, bezog sowohl das Kind, den Heranwachsenden als auch den Erwachsenen mit ein. Dieser Satz hat nichts von seiner Richtigkeit verloren. Spielerisch sich mit der Welt, dem L... mehr
TheaterBlick: Hüftgold
für die Seele und den Geist
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 6-2018
Eigentlich hat alles mal sehr klein angefangen. Die Cottbuser Choreografin und Tanzpädagogin Golde Grunske eröffnete 2008 einen Tanzkurs für Erwachsene. Dabei sollte es nicht nur um die reine Bewegung zur Verbesserung der persönlichen Fitness und die allgemeine Freude am Tanzen gehen, sondern auch Kreativität und die Erfahrung von Orten, Zuständen und Befindlichkeiten mit den Mitteln des Tanzes zu... mehr
TheaterBlick: Weiberabend - eine Frau braucht einen Plan
Wenn Frauen planen…
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 6-2018
Das neue Konzept der „Theaternative C“, der kleinen Komödie in Cottbus scheint zu funktionieren. Der Theaterleiter Hauke Tesch überrascht nicht nur mit neuen Veranstaltungsreihen und der Gründung eines Seniorentheaterclubs, sondern auch in der Auswahl der Stücke richtet er sein Augenmerk auf aktuelle Texte, die die Leiden und Luxusprobleme einer im Wohlstand aufgewachsenen Generation, zwischen ihr... mehr
Lesebühne: Anfangen
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 6-2018
Anfangen Luise sitzt vor dem leeren Word-Dokument, wie das Kaninchen vor der Schlange. Sie starrt auf das Ende der ersten Zeile. Erschlagen von ihrer Unendlichkeit. Vierundzwanzig Stunden bleiben ihr. Naja, sechsunddreißig. Eigentlich genug Zeit, um eine anständige Geschichte aufzuschreiben. Im dritten Jahr sitzt sie nun schon auf der Lesebühnencouch zusammen mit drei Jungs. Als einzige Frau! Und... mehr
TheaterBlick: Terra in cognita
von Jo Fabian und Ensemble
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 5-2018
Dieser Theaterabend spaltet das Publikum in begeisterte Standing Ovation- Klatscher und früher Verschwundene oder mit steinerner Miene den Abend Aushaltende, in Zuschauer, die sich gedanklich oder emotional mitgerissen und angeregt fühlen und auch Zuschauer, die eher belustigt, verwirrt oder empört sind, weil sie mit dieser Art Theater nichts anfangen können oder nicht wollen. Und jede dieser Halt... mehr
TheaterBlick: Don Giovanni
in der Inszenierung von Intendant Martin Schüler am Staatstheater Cottbus
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 5-2018
An dieser „Don Giovanni“- Inszenierung hätte Mozart seine helle Freude gehabt. Es geht turbulent, rasant, dramatisch, witzig und hoch musikalisch zu, und eigentlich scheint Meister Mozart als David-Garrett-Verschnitt in der Titelfigur höchst selbst das furiose Bühnengeschehen zu bestimmen. Don Juan, ital. Don Giovanni, hat über drei Jahrhunderte Dichter beschäftigt und Komponisten angeregt, denn d... mehr
Lesebühne: Eva und das Alter
von Mathies Rau, Kultur, erschienen in Ausgabe 5-2018
Die Wahrheit war, dass Eva noch nie in Ihrem Leben darüber nachgedacht hatte. Die erste Erinnerung an das Gefühl, eine Mutter zu haben, war folgende: Eva stand in einem Raum. Der Raum hatte zwei Türen und Irgendetwas war braun, vielleicht der Fußboden oder eine Schrankwand, wenn es denn eine Schrankwand gegeben hatte. Sie wusste, dass der Raum in der Dostojewski-Straße war. Sie wusste, dass sie d... mehr
TheaterBlick: Die Verwandlung
nach Franz Kafka, In der Regie von Ronny Jakubaschk
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2018
Das Staatstheater Cottbus brachte im Februar fast zeitgleich Bertold Brechts „Arturo Ui“ und Franz Kafkas „Verwandlung“ auf die Bühne. Brecht meinte über Kafka: „Bei ihm findet sich in merkwürdigen Verkleidungen vieles Vorgeahnte, was zur Zeit des Erscheinens der Bücher nur wenigen zugänglich war. Die faschistische Diktatur steckte den bürgerlichen Demokratien sozusagen in den Knochen.“ Und weiter... mehr
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