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Unklare Zukunft für das Strombad

von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Das Strombad ist ein besonderer Ort. Kaum ein Cottbuser, den keine Erinnerung mit diesem Freibad verbindet. Wie es mit dem Gelände weitergeht, ist bislang offen. Noch hat sich die Stadt nicht entschieden, wer der neue Pächter sein wird. Mit einem Solidaritätskonzert unter dem Motto „Strombad für Alle!“ unterstrichen drei Vereine und Initiativen, dass das Gelände auch weiterhin für die Allgemeinhei... mehr
Lesebühne: Ich hab den fliegen sehen
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Der schiebt zwei Einkaufswagen voller Zeugs durch die Gegend. Plastiktüten voller Kram. Einmal hatte er den einen Einkaufswagen auf den anderen gestülpt. Wie ein Käfig sah das dann aus. Der ist Notar. Der ist eine ganz arme Sau. Der war Ingenieur in seinem letzten Leben. Der hat was Schlimmes erlebt. Der ist kreuzgefährlich. Dem ist was Schreckliches passiert. Der hat eigentlich Geld. Der will sic... mehr
Ostrock meets Classic
von René Lindenau, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Das war ein guter Anfang für ein Wochenende – dieser 21. September in Cottbus. Mit den - handelsüblichen - Rockmusikern brachte „Ostrock meets Classic“ Liedgut der DDR-Rockszene gemeinsam mit einem Sinfonieorchester auf die Bühne der Stadthalle. Es ging an diesem Abend nicht nur um musikalische Erinnerungen an verflossene Jugendtage, sondern auch um wirklichen Musikgenuss und das verbunden mit dem... mehr
TheaterBlick: Alice - eine sinnliche Erfahrung
Alice im Wunderland, Ballet am Staatstheater Cottbus
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
„Wenn kein Sinn darin ist, dann erspart uns das viel Mühe, weil wir nämlich keinen zu suchen brauchen“, heißt es im Programmheft (Dramaturgie: Bernhard Lenort) des Staatstheaters Cottbus zu seiner neuen Ballettpremiere „Alice im Wunderland“ nach der gleichnamigen Geschichte von Lewis Carroll. Manch einem mag dies wie ein Trost erscheinen, da auf den ersten Blick die Begegnungen, welche Alice bei ... mehr
Jeder Fan kann sich seinen Lieblingscharakter herauspicken
Ein Gespräch mit Wrestler Robert Kaiser
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Wann kamen Sie zum Wrestling und was begeistert Sie daran? Ich glaube, wer einmal Wrestling beim Zappen im TV gesehen hat, der ist definitiv einmal kurz drangeblieben, egal, ob er das Gezeigte gut oder doof fand. Denn Wrestling bedeutet knallharte Action mit einer Geschichte drum herum. Das begeistert jeden kleinen Jungen. In meiner Jugend habe ich die Hochzeit des Wrestlings direkt miterlebt. Sc... mehr
TheaterBlick: Spektakel - Ein Sturm in Senftenberg
Das Spektakel 2018: Stürme an der Neuen Bühne Senftenberg
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Mit einem Prolog von Frank Düwel beginnt „Das Spektakel 2018: Stürme“ an der Neuen Bühne in Senftenberg. Düwel versucht nicht für Shakespeares Werk eine inhaltliche Ergänzung zu entwickeln, sondern setzt geschickt auf sinnliche Elemente. Zuerst wird der geneigte Zuschauer in einen bunten Trubel aus Seemannsklischee und Filmkulisse getaucht. Im imposant ausgestatteten Innenhof begegnet man frechen ... mehr
Pöbel tötet König
Du hast eine Stimme, also nutze sie
von Agneta Lindner, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Dein Künstlername ist „PTK“ und steht für „Pöbel tötet König“. Wie bist Du auf diesen Namen gekommen und welche Bedeutung hat er für Dich? „PTK“ hat tatsächlich mehrere Bedeutungen, und „Pöbel tötet König“ ist dabei mein persönlicher Favorit. Es gibt einen gleichnamigen Song von mir, der 2013 auf meinem ersten Album „Typisch Deutsch“ erschienen ist. Inhaltlich ist das so ein Revolutions-Ding. Wir... mehr
Lesebühne: wie wir leben wollen II
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 10-2018
erst geboren bei Leuten mit deutschen worten im mund eingekackert und hilflos dann viel geliebt werden dann selber sauber machen dann kein kind mehr aber satt keine haare mehr aber satt keine dörfer mehr aber satt keine liebe mehr aber satt dann eine therapie: jeder muss mit seiner einsamkeit selber fertig werden und darf nicht vertauschen, dass es sich dabei um das füllen von leere handelt... mehr
TheaterBlick: Die Csárdásfürstin, Staatstheater
Liebe und Csárdás im Schatten des 1. Weltkrieges.
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2018
Als Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ am 17. November 1915 das Licht der Welt erblickte, befanden sich die Staaten Europas in einem unerbitterlichen Streit, der mit aller Brutalität ausgefochten wurde. Die Tat eines einzelnen Terroristen genügte und wie aufgestellte Dominosteine fielen alle Länder, weit über die Grenzen Europas hinaus übereinander her und entfalteten einen militärisch... mehr
TheaterBlick: Millionen für Penny, Theaternative C
Von der Ohnmacht des Falschgeldes
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2018
Ein heiteres und musikalisches Sommertheater hatte Gerhard Printschitsch den Freunden der Theaternative C versprochen und dafür Max Colpets Musical „Millionen für Penny“ mit der Musik von Lotar Olias herausgesucht, welches 1967 seine Premiere erlebte. Manche bezeichnen es gar als das erste deutsche Musical überhaupt, was aber nur zeigt, dass sie Gerd Natschinskis „Mein Freund Bunbury“ von 1964 nic... mehr
Sommertheater 2018 in Brandenburg
ein Rückblick
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2018
Sommertheater heißt für die meisten Theatermacher, etwas Lockeres, Luftiges, Komödienhaftes, nur nicht den Geist des geneigten Zuschauers zu sehr Anstrengendes zu inszenieren, sonst kommt er womöglich nicht? Sommertheater bedeutet auch in den meisten Fällen Freilufttheater und setzt voraus, dass der Wettergott mitspielen möge, denn sonst kommt der Zuschauer vielleicht auch nicht… Und so wurde in C... mehr
Cottbuser Kultur- und Theaterleben außerhalb des Staatstheaters(II)
Der Theaterjugendclub des Staatstheaters mit E.T.A. Hoffmanns Sandmann
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2018
An dieser Stelle wurde in der letzten Ausgabe über den Jugendclub des Piccolo Theaters und über die Bühne 8 berichtet. Da es heute zunächst um den Theaterjugendclub des Staatstheaters geht, trifft der Titel so natürlich nicht ganz des Pudels Kern, aber ich bespreche die Inszenierung „Der Sandmann“ trotzdem an dieser Stelle, weil es auch hier um spielfreudige Laien geht, die sich vertrauensvoll unt... mehr
Das Sparschwein
am Staatstheater Cottbus
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2018
Es ist eine schöne Idee, die Komödie „Das Sparschwein“ im Großen Haus des Staatstheaters in Cottbus aufzuführen. Eugéne Labiche, ein Vielschreiber seiner Zeit, 1815 in Paris geboren, schuf unzählige Komödien, Theaterstücke und Possen, die nicht nur gelesen, sondern auch von vielen Bühnen gespielt wurden und so wurde er 1880 u.a. zum Mitglied der „Académie francaise“ ernannt. 1864 floss ihm mit „La... mehr
Ballett - Gala am Staatstheater Cottbus
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2018
„Zu Pfingsten gehen die Leute nicht ins Theater“, so ein hartnäckiges Gerücht am Cottbuser Staatstheater und da die Sparten diese Zeit daher gern meiden, durfte das kleine Ballettensemble den 19. Mai 2018 für eine Ballett-Gala auf der großen Bühne nutzen. Dirk Neumann, der nunmehr schon auf eine über 10jährige erfolgreiche Ära zurückblicken kann, nutzte die Gunst der Stunde und offerierte den Freu... mehr
Lesebühne: Experten des Alltags XXIII
Robert, per Anhalter zurück
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2018
Robert hebt das Fahrrad auf und biegt das Vorderrad, so gut es geht, zurecht. Er schlägt den Dreck von den Sachen, von der Hose, der Jacke. Ein bisschen brummt ihm der Kopf, vom Suff, aber er ist bis auf die komplizierte Herzfraktur heil geblieben. Try to break a broken heart... geht halt nicht. Etwas angeschmutzt schiebt er das Rad an den Rand der Bundesstraße. An Fahren ist nicht zu denken. Nur ... mehr
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