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Kunst für ein politisches Jahr

von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2019
Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die ungefähr 32.000 Besuchern an den Standorten Cottbus und Frankfurt (Oder) seien eine erhebliche Zahl, sagte Direktorin Ulrike Kremeier im Januar auf einer Pressekonferenz. Für das neue Jahr haben sich die Mitarbeiter des Landesmuseums wieder einiges vorgenommen. Sie wollen nicht nur ästhetisch hochwer... mehr
Dürfen Faschisten Filmhelden sein?
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
Mit dem Begriff „Propaganda“ verbinden wir in der Regel nichts Gutes. Laut „Politlexikon für junge Leute“ bedeutet er die gezielte und systematische Verbreitung von politischen Ideen, Weltanschauungen oder Meinungen. Bei politischer Propaganda gehe es dabei auch um die Manipulation von Meinungen und Einstellungen. Das ist der Hauptvorwurf, der dem Begriff sein Negativimage verleiht. Behaupten wir... mehr
Prozesse nicht schönreden, die nicht schön sind
Ein Gespräch mit dem Programmdirektor des Cottbuser Filmfestivals Bernd Buder
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
Herr Buder, im Rahmen des 28. Filmfestivals wurden unter anderem in der Reihe „Close-Up UA“ nationalistische Propagandafilme gezeigt. Sie wollten damit einen Diskurs anstoßen. Wieso und wie kann dieser gelingen?   Ich befürchte, dass die Produktion nationalistischer, patriotischer, historischer - um nur drei Etiketten zu nennen - Filme in nächster Zeit nicht abreißen wird. Die Ukraine ist ja hier... mehr
Lesebühne: Irgendwie gut
von Mathies Rau, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
„Frag mich mal, wie mein Hintername ist.“ Mit sieben macht man sich noch keine Gedanken darüber, dass ein Witz, der darauf basiert, dass jemand eine blöde Frage stellt, scheiße ist. Ich kenne den Witz natürlich, es würde mich wundern, wenn irgendjemand zwölf Lebensjahre erreicht hätte, ohne den Witz zu kennen. Die Antwort ist simpel. „Wie ist dein Hintername?“ „Mein Hintern hat keinen Namen!“ Die ... mehr
Es gibt kein unpolitisches Theater
Ein Gespräch mit dem Leiter des Piccolo-Theater Reinhard Drogla
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Herr Drogla, die AfD-Fraktion im Landtag hat eine Kleinen Anfrage gestellt. Darin wird gefragt, weshalb das Land Brandenburg das Piccolo-Theater mit 1,8 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren fördert. Wie werten Sie als Leiter des Theaters diese Frage? Kann man darin schon einen Angriff auf Ihre Kulturstätte sehen? In der Frage der AfD-Fraktion sehe ich erstmal keinen Angriff auf das Theater,... mehr
TheaterBlick: Brassed off - mit Pauken und Trompeten
Premiere am 10. November 2018 im Staatstheater Cottbus
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Der Boom der für die Bühne adaptierten Filmdrehbücher ist zwar momentan etwas abgeflaut, aber immer mal wieder setzt doch ein Theater darauf, vom Glanz erfolgreich gelaufener Filme etwas abzubekommen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es an moderner Dramatik fehlt, die sich aktueller Themen widmet. Das Staatstheater Cottbus erfüllte dem Gastregisseur Jörg Steinberg den Wunsch, die dramatis... mehr
Hände hoch
das war das 19. - auf zum 20.
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Ein Verein stellt in Cottbus seit 19 Jahren ein Festival der besonderen Art auf die Beine. „Wir sind der erste eingetragene Verein in Cottbus, der im Mai 1990 gegründet und registriert wurde- der Verein der Freunde und Förderer des Puppenspiels e.V.“ Die das mit Stolz sagt, ist die Mitgründerin des Vereins, Martina Kohlschmidt. Der harte Kern der momentan aus 40 Menschen bestehenden Interessenge... mehr
Rückblick auf das 28. Filmfestival Cottbus
von René Kubasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Wie immer gibt es Einiges zu berichten vom diesjährigen Cottbuser Filmfestival. In vier verschiedene Wettbewerbe und elf weitere Sektionen waren die Filme eingeordnet. 217 Werke aus 45 (Ko-)Produktionsländern erreichten eine Gesamtspielzeit von 210 Stunden. U.a. war das Märchen „Die Galoschen des Glücks“ ausverkauft. Wer es nicht zum Film geschafft hat, kann ihn an den Weihnachtsfeiertagen auf dem... mehr
Unklare Zukunft für das Strombad
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Das Strombad ist ein besonderer Ort. Kaum ein Cottbuser, den keine Erinnerung mit diesem Freibad verbindet. Wie es mit dem Gelände weitergeht, ist bislang offen. Noch hat sich die Stadt nicht entschieden, wer der neue Pächter sein wird. Mit einem Solidaritätskonzert unter dem Motto „Strombad für Alle!“ unterstrichen drei Vereine und Initiativen, dass das Gelände auch weiterhin für die Allgemeinhei... mehr
Lesebühne: Ich hab den fliegen sehen
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Der schiebt zwei Einkaufswagen voller Zeugs durch die Gegend. Plastiktüten voller Kram. Einmal hatte er den einen Einkaufswagen auf den anderen gestülpt. Wie ein Käfig sah das dann aus. Der ist Notar. Der ist eine ganz arme Sau. Der war Ingenieur in seinem letzten Leben. Der hat was Schlimmes erlebt. Der ist kreuzgefährlich. Dem ist was Schreckliches passiert. Der hat eigentlich Geld. Der will sic... mehr
Ostrock meets Classic
von René Lindenau, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Das war ein guter Anfang für ein Wochenende – dieser 21. September in Cottbus. Mit den - handelsüblichen - Rockmusikern brachte „Ostrock meets Classic“ Liedgut der DDR-Rockszene gemeinsam mit einem Sinfonieorchester auf die Bühne der Stadthalle. Es ging an diesem Abend nicht nur um musikalische Erinnerungen an verflossene Jugendtage, sondern auch um wirklichen Musikgenuss und das verbunden mit dem... mehr
TheaterBlick: Alice - eine sinnliche Erfahrung
Alice im Wunderland, Ballet am Staatstheater Cottbus
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
„Wenn kein Sinn darin ist, dann erspart uns das viel Mühe, weil wir nämlich keinen zu suchen brauchen“, heißt es im Programmheft (Dramaturgie: Bernhard Lenort) des Staatstheaters Cottbus zu seiner neuen Ballettpremiere „Alice im Wunderland“ nach der gleichnamigen Geschichte von Lewis Carroll. Manch einem mag dies wie ein Trost erscheinen, da auf den ersten Blick die Begegnungen, welche Alice bei ... mehr
Jeder Fan kann sich seinen Lieblingscharakter herauspicken
Ein Gespräch mit Wrestler Robert Kaiser
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Wann kamen Sie zum Wrestling und was begeistert Sie daran? Ich glaube, wer einmal Wrestling beim Zappen im TV gesehen hat, der ist definitiv einmal kurz drangeblieben, egal, ob er das Gezeigte gut oder doof fand. Denn Wrestling bedeutet knallharte Action mit einer Geschichte drum herum. Das begeistert jeden kleinen Jungen. In meiner Jugend habe ich die Hochzeit des Wrestlings direkt miterlebt. Sc... mehr
TheaterBlick: Spektakel - Ein Sturm in Senftenberg
Das Spektakel 2018: Stürme an der Neuen Bühne Senftenberg
von Michael Apel, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Mit einem Prolog von Frank Düwel beginnt „Das Spektakel 2018: Stürme“ an der Neuen Bühne in Senftenberg. Düwel versucht nicht für Shakespeares Werk eine inhaltliche Ergänzung zu entwickeln, sondern setzt geschickt auf sinnliche Elemente. Zuerst wird der geneigte Zuschauer in einen bunten Trubel aus Seemannsklischee und Filmkulisse getaucht. Im imposant ausgestatteten Innenhof begegnet man frechen ... mehr
Pöbel tötet König
Du hast eine Stimme, also nutze sie
von Agneta Lindner, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2018
Dein Künstlername ist „PTK“ und steht für „Pöbel tötet König“. Wie bist Du auf diesen Namen gekommen und welche Bedeutung hat er für Dich? „PTK“ hat tatsächlich mehrere Bedeutungen, und „Pöbel tötet König“ ist dabei mein persönlicher Favorit. Es gibt einen gleichnamigen Song von mir, der 2013 auf meinem ersten Album „Typisch Deutsch“ erschienen ist. Inhaltlich ist das so ein Revolutions-Ding. Wir... mehr
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