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Teaser

TheaterBlick: Terra in cognita

von Jo Fabian und Ensemble
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 5-2018
Dieser Theaterabend spaltet das Publikum in begeisterte Standing Ovation- Klatscher und früher Verschwundene oder mit steinerner Miene den Abend Aushaltende, in Zuschauer, die sich gedanklich oder emotional mitgerissen und angeregt fühlen und auch Zuschauer, die eher belustigt, verwirrt oder empört sind, weil sie mit dieser Art Theater nichts anfangen können oder nicht wollen. Und jede dieser Halt... mehr
TheaterBlick: Don Giovanni
in der Inszenierung von Intendant Martin Schüler am Staatstheater Cottbus
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 5-2018
An dieser „Don Giovanni“- Inszenierung hätte Mozart seine helle Freude gehabt. Es geht turbulent, rasant, dramatisch, witzig und hoch musikalisch zu, und eigentlich scheint Meister Mozart als David-Garrett-Verschnitt in der Titelfigur höchst selbst das furiose Bühnengeschehen zu bestimmen. Don Juan, ital. Don Giovanni, hat über drei Jahrhunderte Dichter beschäftigt und Komponisten angeregt, denn d... mehr
Lesebühne: Eva und das Alter
von Mathies Rau, Kultur, erschienen in Ausgabe 5-2018
Die Wahrheit war, dass Eva noch nie in Ihrem Leben darüber nachgedacht hatte. Die erste Erinnerung an das Gefühl, eine Mutter zu haben, war folgende: Eva stand in einem Raum. Der Raum hatte zwei Türen und Irgendetwas war braun, vielleicht der Fußboden oder eine Schrankwand, wenn es denn eine Schrankwand gegeben hatte. Sie wusste, dass der Raum in der Dostojewski-Straße war. Sie wusste, dass sie d... mehr
TheaterBlick: Die Verwandlung
nach Franz Kafka, In der Regie von Ronny Jakubaschk
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2018
Das Staatstheater Cottbus brachte im Februar fast zeitgleich Bertold Brechts „Arturo Ui“ und Franz Kafkas „Verwandlung“ auf die Bühne. Brecht meinte über Kafka: „Bei ihm findet sich in merkwürdigen Verkleidungen vieles Vorgeahnte, was zur Zeit des Erscheinens der Bücher nur wenigen zugänglich war. Die faschistische Diktatur steckte den bürgerlichen Demokratien sozusagen in den Knochen.“ Und weiter... mehr
Muttersprachmonsternachvollzugsanalyseessay
Lesebühne Cottbus
von Mathies Rau, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2018
„Weißt du was mich wundert?” „Nein”, sage ich. Justine sieht skeptisch auf den Bildschirm ihres Laptops. Oder sieht sie „in“ den Bildschirm? „Auf“ würde ja implizieren, dass es auf dem Bildschirm etwas Interessantes gibt, aber da ist nur stickige Heizungsluft, während „in den Bildschirm” bedeutet, er wäre offen und sie könne hineinschauen. Eigentlich schaut sie den Bildschirm „an“, aber wer sagt s... mehr
Wir haben bei vielen Fans den richtigen Nerv getroffen
Ein Gespräch mit der Band LETZTE INSTANZ
von Danny Schulz, Kultur, erschienen in Ausgabe 4-2018
Seit zwei Jahrzehnten schon treiben LETZTE INSTANZ ihr musikalisches Unwesen, irgendwo zwischen Gothic, Folk und Deutschrock/-pop. Vom Mittelaltermarkt in die Charts und nun nach Cottbus. Sänger Holly Loose stand mir mit seiner lubrikationsfördernden Stimme zur Verfügung, um uns einen Blick hinter die schwarzen Kulissen von LETZTE INSTANZ zu verschaffen. Dort geht es bei weitem weniger düster zu als im Rest der Republik in diesen Tagen. mehr
Die hohe Kunst - Ein Liebeslied in stürmischen Zeiten
Lesebühne Cottbus
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 3-2018
Udo Tiffert ist ein Spinatfreund. Ein Spinat und Pfirsichfreund, so wie ich ein Tier- und Kartoffelschnapsfreund bin. Udo Tiffert isst einen großen Berg Spinat. Beim Italiener. Wir sind beim Italiener und Udo Tiffert hat einen riesigen Berg Spinat bestellt. Auf seinem Teller befindet sich nur Spinat, wie bei Richard Dreyfuss Kartoffelbrei in "Unheimliche Begegnung der dritten Art". Ich wusste nicht, dass das geht. Dass man das so bestellen kann. Was da wohl in der Karte stand? Mordsberg (eine Elle) Quattro Spinaci (für Spinatfreunde)… mehr
Das „Gute Leben“ - und was wir darunter verstehen
Nachtrag zur Veranstaltung am 22. November vorigen Jahres im QuasiMono
von Karin Weitze, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2018
Ideen für ein Gutes Leben – das war das Motto einer Veranstaltung aus mehreren Beiträgen, eine Mischung aus Gesprächen, Fotokunst, Musik und Diskussion. Eine Kooperation des Cottbuser Regionalbüros der Rosa Luxemburg Stiftung mit dem Team des Kost-Nix-Ladens. Ein bunter Abend, der offenbar richtig gute Resonanz hatte. Am Ende gab es noch Ogrosener Käsefondue für alle, die Appetit hatten und noch etwas bleiben wollten. mehr
Kreise
Lesebühne Cottbus
von Mathies Rau, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2018
Es war gegen drei Uhr, als er aus der Wanne auftauchte. Er wischte sich das Wasser aus dem Gesicht. Menschen änderten sich nicht. Seine Mutter war die gleiche wie vor siebzehn Jahren. Sein Vater auch. Es war nur schlimmer geworden. Seine Freundin war in den letzten Tagen unerträglich viel schlimmer geworden. Aber wenn er es recht bedachte, dann hatte auch sie sich nicht verändert. Er selbst war in... mehr
Wer geht schon noch ins Theater?
Ein kurzer Blick auf die „Nicht-Besucher“ und warum sie nicht ins Theater gehen
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2018
Rainald Grebe hat mich stutzig gemacht. Auf einer CD hatte er ein Stück über deutsche Theaterregisseure veröffentlicht. Und in dem Stück behauptete er, dass nur noch zwei Prozent der Deutschen ein Theater besuchen würden. Zwei Prozent? Das klang deprimierend. Aber es machte mich auch neugierig. Ich wollte nicht nur wissen, ob etwas an der Behauptung dran war. Und wenn dem so sein sollte, müsste es... mehr
Filme für eine bessere Integration
von bm, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2018
„Mix it!“ war ein Filmprojekt, was bei der Integration von Flüchtlingen unterstützen sollte. Auf Initiative von Iris Berben, der Präsidentin der Deutschen Filmakademie, und in Zusammenarbeit mit dem BilderBewegen e.V. wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass „Jugendliche mit und ohne Fluchtgeschichte“ miteinander in Kontakt kommen konnten. Für eine Woche trafen 30 bis 35 Schüler im Alter zwischen 15 und 21 Jahren in gemischten Teams aufeinander und entwickelten unter Anleitung von Filmschaffenden eigene Kurzfilme zum Thema „Veränderung“. mehr
Tauschaktion: SIBYLLE Magazin als Eintrittskarte
Kostenfreier Eintritt in die Sibylle Ausstellung
von pm, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2018
In der letzten Woche der Ausstellung: „SIBYLLE. Fotografien eines Modemagazins“ bietet das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst allen Besucherinnen und Besuchern im Tausch mit einem originalen Sibylle Magazin den kostenfreien Eintritt zur Ausstellung. Hierbei ist es egal, ob das Magazin ein Dachbodenfund oder ein sauber archiviertes Exemplar ist. Die Tauschaktion „SIBYLLE Magazin als Ei... mehr
Schicke Kette
Lesebühne Cottbus
von Udo Tiffert, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2018
Romeo trat Julia halb in den Weg, so, daß klar war, daß er etwas von ihr wollte, aber auch so, daß sie mit einem dezenten Hüpfer vorbei gekonnt hätte. Den Hüpfer würde sie schaffen, denn sie war zweifellos, gut sichtbar sportlich. Weder verklemmt sportlich noch fanatisch sportlich, sie besaß die freundliche Ausstrahlung von jemandem, der sich gern bewegt und nie über 600 Meter Fußweg klagen würde.... mehr
Blick nach vorn - zurück?
Lesebühne Cottbus
von Matthias Heine, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2018
Wie viel Würdigung, Wertschätzung und Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland muss man als junger Afghane erhalten, um nicht abgeschoben zu werden? "Blick nach vorn" hieß eine Jugendclub Produktion, also ein Theaterstück von Jugendlichen für Jugendliche, einer Theatergruppe vom Stadttheater in Minden, das die Jugendlichen meines Cottbuser Jugendklubs und mich beim Theatertreffen der Jugend in... mehr
Gesehen: Momo
Vorsicht! Zeitdiebe, Staatstheater Cottbus
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2018
Zeit ist das Wertvollste, was wir haben. Kein Geld kann uns je verloren gegangene Lebenszeit ersetzen. Nichts kann sie zurückholen. Zeit ist neben Geld das, was die meisten in unserer Gesellschaft zu knapp haben. Wieviel Zeit verbringen wir mit unseren Freunden? Sicherlich viel zu wenig. Wieviel Zeit schenken wir unseren Kindern? Wenn sie groß sind, wird so manchem schmerzlich bewusst, dass es wohl auch zu wenig war. mehr
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