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Rockin Rooster meets Hulalady

Ernst Niemand in der Galerie Fango
von Daniel Ebert, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2016
Der Künstler Ernst Niemand ist viel unterwegs gewesen, auf der Straße, in Ländern, in Städten – in Ostdeutschland und Osteuropa. Überall wo er unterwegs ist, saugt er die Umgebung auf, schaut, redet, erlebt, fotografiert und sammelt Ansichten, Details und Eindrücke. 2015 ist er in der Ukraine unterwegs, gibt Comic-Kurse für Kinder, stellt an alternativen Kunstorten aus und erlebt die bizarre Absur... mehr
Gesehen: WIR SIND 70! DAS FEST.
Premiere: 24. September 2016, neue Bühne Senftenberg
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2016
Nicht lange nach dem zweiten Weltkrieg unterstützte die sowjetische Militäradministration in Senftenberg die Gründung eines Theaters. Ein eigenes Theater, ein Novum in der Stadtgeschichte. Kreiskommandant Gardeoberst Iwan Demjanowitsch Soldatow begründete diesen Schritt in seiner Grußbotschaft zur Eröffnung 1946: „Das deutsche Volk war immer eine Kulturnation, es soll wieder eine Kulturnation werd... mehr
20 Jahre BÜHNE acht
von Ramona Göök, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2016
Die BÜHNE acht feiert ihr 20jähriges Jubiläum. Ich bin eingeladen (bzw. habe mich einladen lassen) einer „Besprechung der Spartenleiter“ beizuwohnen, auf der das Festtagsprogramm und die Erfordernisse seiner Umbesetzung besprochen werden sollen. Nach 2 ½ Stunden werden die Hefter zugeklappt und die Laptops geschlossen. Ich habe Gelegenheit ein paar Fragen an den Mann (4 Männer) und die Frau (5 Fra... mehr
Gesehen: SAISONERÖFFNUNG AM SCHAUSPIEL
GLAUBEN LIEBEN HOFFEN + DIE SPANISCHE FLIEGE, Premieren am 7. & 9. Oktober 2016, Staatstheater CB
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2016
Mit einem Premierenwochenende meldet sich das Cottbuser Schauspiel auf der Bühne zurück. Diese neue Spielzeit, wie wir inzwischen wissen, die letzte unter Schauspieldirektor Mario Holetzeck, steht unter dem Motto „Glauben! Lieben! Hoffen!“ und meint diese Begriffe synonym für unser aller Zusammenleben in unserer widersprüchlichen Zeit. Abgesehen davon, dass ich überzeugt bin, dass es bislang keine... mehr
dkw Ausstellungstrio
vom Rechtsruck über die Hölle zu den Schrecken des Krieges
von Daniel Ebert, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2016
Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk zeigt bis zum Ende des Jahres ein Ausstellungstrio zu den möglichen Folgen von radikalen Ideologien, Nationalismus und Intoleranz - nämlich Krieg, Zerstörung und Tod. Angefangen vom rechtsradikalen Alltag in „Rechtsruck. Eine fotografische Dokumentation aus den frühen 1990er Jahren“ von Ludwig Rauch, über Trümmer und Tod in Dresden 1945 und Kobane (Syrien) 2015 in ... mehr
Street Art ist Kitsch!
Graffiti-Bombing ist Kunst!
von Daniel Ebert, Kultur, erschienen in Ausgabe 10-2016
Der Schriftsteller Andreas Mäckler fragte einst Experten was Kunst sei und bekam 1460 verschiedene Antworten. Ich möchte gerne die leicht überspitzte Antwort Nr. 1461 hinzufügen und versuchen zu erklären, warum Graffiti-Bombing moderne Kunst ist und Street Art nur Kitsch. Von den Höhlenmalereien, über die antike und sakrale Kunst, bis zum Kunsthandwerk im 19. Jahrhundert verfolgte die Kunst ästhet... mehr
Gesehen: SUGAR (MANCHE MÖGEN’S HEISS)
Sommertheater Open Air, Premiere 25. Juni 2016, Staatstheater Cottbus
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2016
Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon sind die Hauptdarsteller des 1959-er Films „Manche mögen’s heiß“, Billy Wilder führte Regie. Allesamt Legenden und der Schwarz-Weiß-Streifen ein Klassiker. Dem entsprechend: Die Ouvertüre läuft, schon „tanzt“ es eine Reihe vor mir munter mit - im Sitzen. Gut, ein Wunder ist es nicht, eine ganz große Big-Band spielt munteren Swing, das Philharmonische Orc... mehr
Fernsehgerät vor Plattenbau
Cottbus, Berliner Straße, 2016
von Daniel Ebert, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2016
Der Künstler Joseph Beuys begriff die Gesellschaft als formbare Plastik und nannte es „erweiterter Kunstbegriff“, der jeden Menschen auffordere, die Welt, Umwelt, Gesellschaft, Politik, wie Gedanken, Worte und sich selbst umzuformen. „Jeder Mensch ist ein Künstler!“ lautete sein Aufruf aktiv und damit kreativ zu werden – kreativ im Sinne von „etwas kreieren“, „etwas machen“. Dieses „etwas“ bezieht... mehr
Gesehen: REVOLUTION - KONSTANTIN WECKER
24. Juli 2016, neue Bühne Senftenberg, Amphitheater
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2016
Wahrlich ein Widerstandsnest wurde das Großkoschener Amphitheater an diesem Julisonntag. Konstantin Wecker wird keine Ruhe geben, ruft noch immer nach der nächsten Revolution, sitzt weiterhin als links-bohemer Stachel im beschaulichen Bayern und kam zur einzig ostdeutschen Station seiner „Revolution“ betitelten Konzerttour dieses Sommers an den Senftenberger See. Und füllte dort die Ränge und bege... mehr
Die Lausitz als Festival Region
von der Daniel, Kultur, erschienen in Ausgabe 9-2016
Alle Leute mit denen ich gesprochen habe, teilen das Gefühl, dass die Festivals derzeit kräftig zunehmen. Insbesondere diejenigen, wo „Hippies den Akkuschrauber in die Hand nehmen und etwas faszinierendes hinstellen“ (so ein Bekannter). Stuss am Fluss und die Wilde Möhre sind da schon bekannter, im September wird es noch das Landflucht-Festival bei Spremberg. Du die vielen anderen größeren und kle... mehr
Gesehen: HAMLET
Premiere 21. Mai 2016, gesehen 31. Mai, Staatstheater Cottbus
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2016
Fechtübungen, Typen mit Maschinenpistolen, SciFi-Arenaambiente vor laufender Kamera, durchdringende Musik, totalitäre Architektur, Großbildschirme - wir befinden uns irgendwo zwischen Tribute von Panem und Reichsparteitag, zwischen vorgestern, gestern und morgen - zeitlos, im Heute. Entfernte Handlungen treten per Skype ins Bild, Wirtschaftsdaten, Weltpolitik und Überwachung flimmern über die Moni... mehr
Gesehen: DER TOLLE TAG ODER FIGAROS HOCHZEIT
Sommertheater Open Air, Premiere 17. Juni 2016, Staatstheater Cottbus, Hof der Alvensleben-Kaserne
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2016
Sturzbäche vom Himmel bis zum Nachmittag, etliche Premierenbesucher hatte der Mut zum Open Air Besuch verlassen - doch der wurde belohnt. Vom Wetter - und von den Machern und Darstellern der diesjährigen Sommerturbulenz auf dem Kasernenhof: „Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit“. Die Bühne ist ein gigantisches Hausbett. Ja, so etwas gibt es nun. Allein die Nachtschränkchen groß, wie Gartenlauben. U... mehr
Gesehen: IWANOW – Gastspiel Intergogue / Theater für die überarbeitete Bevölkerung, Berlin
4. Juni 20016, BÜHNE acht
von Ramona Göök, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2016
Eine Beschäftigung mit „Iwanow“ stellt wegen des sich nur schwer erschließenden Charakters der Hauptfigur eine gewisse Herausforderung dar. Tschechow schwebte wohl eine Art russischer Durchschnittcharakter vor (Iwanow ist im Russischen so häufig wie im Deutschen Schmidt, Schulze, Meier). Dieser Jammerlappen (wie er sich selber nennt) richtet seine Frau zugrunde, gleichzeitig wird seine frühere Gro... mehr
Gesehen: (er)trinken
remiere 20.Mai 2016 , BÜHNE acht
von Ramona Göök, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2016
„Wer ins kalte Wasser springt, taucht in ein Meer voller Möglichkeiten“. Dies könnte das Leitbild des Straßentheaters ENTRE VOUS der BÜHNE acht für ihre neue Performance (er)trinken beschreiben. Das Ensemble um Anja Schröter (Regie) wirft Fragen rund um das Thema Wasser auf und zeigt individuelle Sichtweisen über das Potential und die Gefahr, die von dem wichtigsten Element ausgehen. Denn das Konz... mehr
Die Menschen sind Teufel und leben im Kino.
David Lehmann. Arbeiten auf Papier
von Daniel Ebert, Kultur, erschienen in Ausgabe 7-2016
„Die Menschen sind Teufel und leben im Kino“ zeigt assoziative Arbeiten von David Lehmann auf Papier zu ausgewählten Filmen. Stilecht überzeugt er sonst auf großen Leinwänden mit vielen erotischen Anspielungen, dagegen wirken die Arbeiten auf Papier im kleineren Format eher wie spontane Gedankenspiele – was sich auch im schnellen Pinselstrich, der wässrigen Farbe und der einfachen Gestaltung wiede... mehr
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