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Gesehen: PETER PAN

Premiere 27. November 2016, Staatstheater Cottbus
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2017
Ohhh, da leuchten nicht nur Kinderaugen, an diesem Sonntagnachmittag, dem 1. Advent, im Staatstheater. Was das Cottbuser Ballett, äußerst hochklassig unterstützt durch Schülerinnen der Ballettschule Werhun, hier auf die Bühne zaubert, fasziniert Kinder und das Kind in jedem Erwachsenen gleichermaßen. Kurz zuvor bereits diese schöne, besondere Aufregung und Spannung, die es nur bei Vorstellu... mehr
Gesehen: „Carmen“- das Tanztheater
von Aron Schmidt, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2017
Die Oper „Carmen“ ist ein wahrhaftig großes Stück und fast jede Interpretation ist einen Blick wert. Die Geschichte von Carmen ist durch ihre dauerhafte Frage, wie weit die Freiheit geht und wie sehr Liebe und Hingabe Menschen kontrolliert, ein auch heute noch brisantes Stück. Die detaillierte Beschreibungen von Lust und Verlangen sind durchaus einzigartig und verlangen eine große Professionalität... mehr
Heimkinder mussten BAYER-Arzneien testen
von CBG/dh, Politik, erschienen in Ausgabe 1-2017
Bei Medikamenten-Versuchen in Kinderheimen und Jugend-Psychiatrien, die in den 1950er und 1960er Jahren stattfanden, kamen auch Arzneien des Leverkusener BAYER-Konzerns zum Einsatz. Das ergaben Recherchen des NDR (Recherchepool Schleswig-Holstein) auf Basis der Forschungen der Pharmazeutin Sylvia Wagner. So erprobten MedizinerInnen der jugendpsychiatrischen Abteilung des ehemaligen Schleswiger Lan... mehr
Critical Mass - Straßen übernehmen
auch in Cottbus
von dh, Politik, erschienen in Ausgabe 1-2017
Critical Mass (kritische Masse) heißt das weltweite Konzept von Fahrrad-Demonstrationen, wo Verkehrswege durch die pure Masse der Teilnehmenden so blockiert werden, dass sie nur für Fahrräder und andere Langsamfahrten (ja, so heißt das) geeignet sind. Ziel ist es, durch die gemeinsamen Fahrten in den Innenstädten mit bloßer Menge auf die Belange und Rechte von Fahrradfahrenden gegenüber dem Autove... mehr
Hafenmanöver Schritt für Schrit
Klaus Andrews , Lars Bolle
von Jens Pittasch, Buch, erschienen in Ausgabe 1-2017
Das neue Jahr beginnt - die Zeit, bis Boote und Yachten zurück ins Wasser kommen, wird kürzer. Noch aber ist Gelegenheit zum Trockenschwimmen oder -segeln. Wir wäre es mit einem Buch voller Segelschiffe in Aktion am Kamin, ersatzweise einfach mit Kuschelsocken auf dem Sofa? Ein solches, wahrhaftes Bilderbuch erreichte uns vom Delius Klasing Verlag. Mit „Hafenmanöver Schritt für Schritt“ fällt es l... mehr
Pamela Druckerman
Warum französische Kinder keine Nervensägen sind
von Jens Pittasch, Buch, erschienen in Ausgabe 1-2017
Mit Erziehung scheint es wie mit dem Geschmack zu sein. Man kann darüber nicht streiten. Man kann aber wunderbar darüber verzweifeln - wie sich anderer Leute Kinder benehmen. Ist Erziehung aber auch gleich ein viel zu starkes Wort? Geht es nicht heutzutage vor allem um die gezielte, möglichst frühzeitige und allumfassende Förderung all der kleinen Hochbegabten? Und sollten sie nicht hoch genug beg... mehr
Was Google wirklich will
von Jens Pittasch, Buch, erschienen in Ausgabe 12-2016
Neben mir liegt ein Buch voller Eselsohren. Nein, das wurde nicht vom Verlag so geliefert, das war ich. Am Rand eingeknickt sind die Seiten, auf denen Passagen stehen, die ich im Rahmen dieser Rezension eigentlich zitieren wollte oder die geeignet sind, sie gegenüber Personen im meinem beruflichen Umfeld zu erwähnen, deren Aufgabenbereich die Förderung von Innovation und Strukturwandel konkret ode... mehr
Der Welt ist klein und darum groß
über Wolfgang Welt, Stadtmagazine und das Wahnsinnigwerden
von Max Becker, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2016
Auf dem besten Weg in die Klapse befinde ich mich mit diesem Artikel über Wolfgang Welt, denn der war Anfang der 80er für kurze Zeit der Star unter den westdeutschen Stadtmagazinschreibern, bevor er dem Wahnsinn anheimfiel. Und nun wandle ich quasi auf seinen Spuren, indem ich ihn hier vorstelle. Diesen Sommer ist Welt im Alter von 63 Jahren gestorben. Dadurch auf ihn aufmerksam geworden, empfahl ... mehr
Gesehen: RITTER BLAUBART
Premiere 5. November 2016, Staatstheater Cottbus
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2016
Am Cottbuser Staatstheater entschied sich nach dem Schauspiel auch das Musiktheater für einen munter „U“nterhaltsamen Auftakt. Opéra bouffe bezeichnet eine komische Oper. Jacques Offenbach greift für sein 1866 uraufgeführtes Werk auf das französische Märchen „La barbe bleue“ zurück. Wie häufig in Märchen, ist der offensichtliche Inhalt dabei garnicht komisch. Ritter Blaubart begehrt stets eine neu... mehr
Spanischer Bürgerkrieg und soziale Revolution
1936 bis 1939
von Fabi Buchholz, Politik, erschienen in Ausgabe 12-2016
80 Jahre ist es nun her, dass Franco gegen die noch Junge Republik in Spanien putschte. Es war Juli 1936 als die Faschisten versuchten, die 2. Republik Spaniens zu stürzen. Dieser Putsch löste in Spanien nicht nur den Bürgerkrieg, sondern in vielen Gebieten auch eine soziale Revolution aus. Es ist nach wie vor ein graues Kapitel in der Geschichte und Menschen aus den Generationen nach 1968 wissen ... mehr
Marx leicht gemacht
von dh, Politik, erschienen in Ausgabe 12-2016
Karl Marx wirkt manchmal etwas altbacken – oder zumindest der Marxismus tut dies. Der Deutschlandfunk hat sich nun daran gemacht, die Theorien von Karl Marx zu durchleuchten und auf Aktualität zu untersuchen. So werden Begriffe wie der Mehrwert oder das Kapital bei Marx leicht erklärt – zumindest einfacher, als sich wochenlang durch die Bücher zu arbeiten. Die sechs Folgen sind im Internet verfügb... mehr
Rockin Rooster meets Hulalady
Ernst Niemand in der Galerie Fango
von Daniel Ebert, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2016
Der Künstler Ernst Niemand ist viel unterwegs gewesen, auf der Straße, in Ländern, in Städten – in Ostdeutschland und Osteuropa. Überall wo er unterwegs ist, saugt er die Umgebung auf, schaut, redet, erlebt, fotografiert und sammelt Ansichten, Details und Eindrücke. 2015 ist er in der Ukraine unterwegs, gibt Comic-Kurse für Kinder, stellt an alternativen Kunstorten aus und erlebt die bizarre Absur... mehr
Gesehen: WIR SIND 70! DAS FEST.
Premiere: 24. September 2016, neue Bühne Senftenberg
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2016
Nicht lange nach dem zweiten Weltkrieg unterstützte die sowjetische Militäradministration in Senftenberg die Gründung eines Theaters. Ein eigenes Theater, ein Novum in der Stadtgeschichte. Kreiskommandant Gardeoberst Iwan Demjanowitsch Soldatow begründete diesen Schritt in seiner Grußbotschaft zur Eröffnung 1946: „Das deutsche Volk war immer eine Kulturnation, es soll wieder eine Kulturnation werd... mehr
20 Jahre BÜHNE acht
von Ramona Göök, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2016
Die BÜHNE acht feiert ihr 20jähriges Jubiläum. Ich bin eingeladen (bzw. habe mich einladen lassen) einer „Besprechung der Spartenleiter“ beizuwohnen, auf der das Festtagsprogramm und die Erfordernisse seiner Umbesetzung besprochen werden sollen. Nach 2 ½ Stunden werden die Hefter zugeklappt und die Laptops geschlossen. Ich habe Gelegenheit ein paar Fragen an den Mann (4 Männer) und die Frau (5 Fra... mehr
Gesehen: SAISONERÖFFNUNG AM SCHAUSPIEL
GLAUBEN LIEBEN HOFFEN + DIE SPANISCHE FLIEGE, Premieren am 7. & 9. Oktober 2016, Staatstheater CB
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 11-2016
Mit einem Premierenwochenende meldet sich das Cottbuser Schauspiel auf der Bühne zurück. Diese neue Spielzeit, wie wir inzwischen wissen, die letzte unter Schauspieldirektor Mario Holetzeck, steht unter dem Motto „Glauben! Lieben! Hoffen!“ und meint diese Begriffe synonym für unser aller Zusammenleben in unserer widersprüchlichen Zeit. Abgesehen davon, dass ich überzeugt bin, dass es bislang keine... mehr
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