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Faust: Das Leben des Magiers

von Bernd Müller, Buch, erschienen in Ausgabe 2-2019
Faust ist eine bekannte Figur der deutschen Literatur. Goethes Meisterwerk dürften die meisten in der Schule behandelt haben. Nicht wenige waren von ihm fasziniert. Von Rosa Luxemburg wird beispielsweise die Geschichte erzählt, sie habe selbst noch kurz vor ihrer Ermordung, als sie schon in den Händen ihrer Mörder war, noch in ihrer Ausgabe von „Faust“ gelesen. Was wahrscheinlich aber nicht alle ... mehr
Äffchen tanzt doch weiter
von Cornelia Meißner, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2019
Auch in der Galerie Fango gab es in den vergangenen Monaten Momente mit Schnappatmung. Wo gewohnheitsgemäß Kunst, Musik und feiner Sandstrand für entspanntes Wohnzimmerwohlgefühl sorgen, hätte auch das Licht ausgehen können. Zum Glück bleibt diese Lieblingsbar den Cottbusern auch im 16. Jahr des Vereinsbestehens erhalten. Warum es brenzlig wurde, was das mit Lärm zu tun hatte und was sich dadurch ... mehr
Kunst für ein politisches Jahr
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 2-2019
Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die ungefähr 32.000 Besuchern an den Standorten Cottbus und Frankfurt (Oder) seien eine erhebliche Zahl, sagte Direktorin Ulrike Kremeier im Januar auf einer Pressekonferenz. Für das neue Jahr haben sich die Mitarbeiter des Landesmuseums wieder einiges vorgenommen. Sie wollen nicht nur ästhetisch hochwer... mehr
Standpunkte
Cottbuser aller Stadtteile, hört die Signale!
von Conny, Politik, erschienen in Ausgabe 2-2019
Gänsehaut, die Stimme zitterte, kaum konnte ich die Worte mitsingen. Manche hatten die geballte Faust hoch gereckt und gut hundert Menschen aller Hautfarben sangen die Internationale. Zur Rosa-Luxemburg-Konferenz waren mehr als 3000, meist junge Menschen, nach Berlin gereist. Diverse Gruppen diskutierten die Zukunft. Die Stimmung war hell, kreativ, freundlich. Und ich dachte so bei mir, Mensch Con... mehr
Dienstreise in den Gulag
Andrej Reder: Dienstreise. Leben und Leiden meiner Eltern in der Sowjetunion 1935 bis 1955
von Bernardo Cantz, Buch, erschienen in Ausgabe 1-2019
Das Leben im realexistierenden Sozialismus war nicht nur Zuckerschlecken. Es gab eine Zeit, die eng mit dem sowjetischen Staatsmann Joseph Stalin verbunden war, auf die das in besonderer Weise zutraf. Viele überzeugte Sozialisten und Kommunisten aus aller Herren Länder, hatten unter den Repressalien zu leiden, die mit der „Großen Säuberung“ in den Jahren 1937/38 begannen und die mit Stalins Tod en... mehr
Dürfen Faschisten Filmhelden sein?
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
Mit dem Begriff „Propaganda“ verbinden wir in der Regel nichts Gutes. Laut „Politlexikon für junge Leute“ bedeutet er die gezielte und systematische Verbreitung von politischen Ideen, Weltanschauungen oder Meinungen. Bei politischer Propaganda gehe es dabei auch um die Manipulation von Meinungen und Einstellungen. Das ist der Hauptvorwurf, der dem Begriff sein Negativimage verleiht. Behaupten wir... mehr
Prozesse nicht schönreden, die nicht schön sind
Ein Gespräch mit dem Programmdirektor des Cottbuser Filmfestivals Bernd Buder
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
Herr Buder, im Rahmen des 28. Filmfestivals wurden unter anderem in der Reihe „Close-Up UA“ nationalistische Propagandafilme gezeigt. Sie wollten damit einen Diskurs anstoßen. Wieso und wie kann dieser gelingen?   Ich befürchte, dass die Produktion nationalistischer, patriotischer, historischer - um nur drei Etiketten zu nennen - Filme in nächster Zeit nicht abreißen wird. Die Ukraine ist ja hier... mehr
Kritik der Migration
von Bernd Müller, Buch, erschienen in Ausgabe 1-2019
Über Migration zu diskutieren, fällt heutzutage immer noch nicht leicht, das Thema ist immer noch brisant. Schnell wird man in eine politische Schublade gesteckt. Je nachdem, mit wem man spricht, ist man ein „Gutmensch“, ein „Bahnhofsklatscher“, ein „Rassist“ oder ein „Wutbürger“. Besonders für Linke ist es schwierig, sich kritisch zu dem Thema zu äußern. Aus den eigenen Reihen hagelt es dann schn... mehr
Schöne neue Welt
Aldous Huxleys Roman in einer Neufassung an der Neuen Bühne Senftenberg
von Angelika Koch, Cottbus, erschienen in Ausgabe 1-2019
Die Regisseurin Samia Chancrin und die Dramaturgin der Neuen Bühne, Katja Stoppa, entwickelten eine eigene Bühnenfassung mit einer Neuübersetzung eines der berühmtesten Science-Fiction- Romane des 20. Jahrhunderts, die am 1. und 2. 12.2018 in der Studiobühne des Theaters Premiere hatte. Aldous Huxley(1894-1963), englischer Romanschriftsteller und Philosoph, entwickelte in seinem 1932 herausgegebe... mehr
Europa ohne Europäische Union
Andreas Wehr: Europa, was nun? Trump, Brexit, Migration und Eurokrise
von Bernardo Cantz, Buch, erschienen in Ausgabe 1-2019
Die Europäische Union steckt seit Jahren in der Krise. Inzwischen glaubt kaum noch jemand daran, dass es der EU gelingen wird, aus der Krise herauszukommen. Kannte man solche Aussagen vor ein paar Jahren höchstens von „politischen Außenseitern“ der DKP, sind sie inzwischen auch im sozialdemokratischen Diskurs angekommen. Der italienische Journalist Thomas Fazi hat dies erst kürzlich im sozialdemok... mehr
Lesebühne: Irgendwie gut
von Mathies Rau, Kultur, erschienen in Ausgabe 1-2019
„Frag mich mal, wie mein Hintername ist.“ Mit sieben macht man sich noch keine Gedanken darüber, dass ein Witz, der darauf basiert, dass jemand eine blöde Frage stellt, scheiße ist. Ich kenne den Witz natürlich, es würde mich wundern, wenn irgendjemand zwölf Lebensjahre erreicht hätte, ohne den Witz zu kennen. Die Antwort ist simpel. „Wie ist dein Hintername?“ „Mein Hintern hat keinen Namen!“ Die ... mehr
Angestellte zweiter Klasse
von Bernd Müller, Politik, erschienen in Ausgabe 1-2019
Hin und wieder kommt man auch in Cottbus in die Gelegenheit, Arbeitskämpfe mitzuerleben. Im Dezember gab es nicht nur einen Warnstreik bei der Deutschen Bahn, sondern auch am Carl-Thiem-Klinikum (CTK). Auch in kommunalen Unternehmen kommt es vor, dass die Angestellten in Tochterfirmen ausgelagert werden, um die Löhne drücken zu können. Grund genug für einen Streik. An dieser Stelle drucken wir des... mehr
Es gibt kein unpolitisches Theater
Ein Gespräch mit dem Leiter des Piccolo-Theater Reinhard Drogla
von Bernd Müller, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Herr Drogla, die AfD-Fraktion im Landtag hat eine Kleinen Anfrage gestellt. Darin wird gefragt, weshalb das Land Brandenburg das Piccolo-Theater mit 1,8 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren fördert. Wie werten Sie als Leiter des Theaters diese Frage? Kann man darin schon einen Angriff auf Ihre Kulturstätte sehen? In der Frage der AfD-Fraktion sehe ich erstmal keinen Angriff auf das Theater,... mehr
Sozialstaat wieder in seine Rolle einsetzen
Claudia Pinl: Ein Cappuccino für die Armen. Kritik der Spenden- und Ehrenamtsökonomie
von Bernardo Cantz, Buch, erschienen in Ausgabe 12-2018
Kurz vor Weihnachten rückt die Armut in Deutschland und anderen Teilen der Welt wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Wir werden wie jedes Jahr im Dezember aufgefordert, Mitgefühl zu zeigen, den ein oder anderen Glühwein für einen guten Zweck zu trinken und zu spenden. Wenn man von diesem, sich jedes Jahr wiederholenden Ritual absieht, fällt noch etwas auf: Der Ruf nach dem Engagement de... mehr
TheaterBlick: Brassed off - mit Pauken und Trompeten
Premiere am 10. November 2018 im Staatstheater Cottbus
von Angelika Koch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2018
Der Boom der für die Bühne adaptierten Filmdrehbücher ist zwar momentan etwas abgeflaut, aber immer mal wieder setzt doch ein Theater darauf, vom Glanz erfolgreich gelaufener Filme etwas abzubekommen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es an moderner Dramatik fehlt, die sich aktueller Themen widmet. Das Staatstheater Cottbus erfüllte dem Gastregisseur Jörg Steinberg den Wunsch, die dramatis... mehr
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