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Kunst aus der DDR

von pm/bm, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2017
Kunst aus der DDR ist das Thema von drei Ausstellungen, die am 3. Dezember im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst am Standort Cottbus eröffnet werden. Die Ausstellung zum Modemagazin SIBYLLE würdigt das Schaffen legendärer Fotografinnen und Fotografen wie Sibylle Bergemann, Arno Fischer, Roger Melis, Ute und Werner Mahler und viele andere. Der Fotograf Joachim Richau ist mit einer bee... mehr
Kommentar
Weihnachten
von Hildegard Schmidt-Pachulke, Politik, erschienen in Ausgabe 12-2017
Weihnachten ist kommet. Das schön-schizophrene Ende ist wieder da und klingglöckelt ausnahmslos an jeder Tür. Nicht jeder macht auf, manch and're ist abwesend und nicht wenige Dritte machen Sonderleiharbeiten bei "omazan" (oder wie das heißt) in Leipzig oder bei diversen Paketlieferdiensten. Ich liebe diese Zeit. Liebte sie schon immer. Besonders natürlich als Kind, unbefangen und unendlich unwiss... mehr
Gesehen: SUNSET BOULEVARD
Premiere 14. Oktober, gesehen am 3. November 2017, Staatstheater Cottbus
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2017
Es ist die große Isabel Dörfler Show. Als Gast gibt sie die Hauptrolle der Norma Desmond und wirkt durch und durch als Star. Möglicherweise sogar über die Rolle heraus, wie es beim stürmischen Applaus scheint, als sie aus Hollywood so gar nicht wieder in Cottbus ankommen will. Wo sie stimmlich und in der Präsenz auch tatsächlich etwas zu groß erscheint, für die Bühne des Staatstheaters. Or... mehr
Gesehen: ONKEL WANJA
Premiere 4. November 2017, Staatstheater Cottbus
von Jens Pittasch, Kultur, erschienen in Ausgabe 12-2017
Hat, wer FRANCESCO und TELL gesehen hat, den ganzen Fabian gesehen? Ich hoffe es nicht. USHER spricht dagegen, ONKEL WANJA laut dafür. Wobei DER FALL DES HAUSES USHER (4/2012) ein anderes Genre ist und allein durch die Musik von Philip Glass ein genialer Ausnahmefall. Und auch FRANCESCO (9/2015) ist keine wirkliche Referenz für ein Schauspiel. Mit ONKEL WANJA legt Jo Fabian, seine erste Co... mehr
Reise Berlin – Tel Aviv
Assaf Kacholi: Berlin – Tel Aviv
von pm, Musik, erschienen in Ausgabe 11-2017
Das Debutalbum von dem Tenor Assaf Kacholi aus der Gruppe ADORO ist ein sensibler und feiner Einblick in seine musikalische Welt. Die Reisen zwischen Berlin und Tel Aviv sind Teil von Assaf Kacholis Leben. Er lässt den Hörer teilnehmen an seiner Reise zwischen seinen Wurzeln. Seine Musik drückt ein kontinuierliches Pendeln aus zwischen der gegenwärtigen Berliner Kunstszene im Spannungsfeld einer k... mehr
Hip-Hop nicht nur für Ghettoblaster
Mundwerk-Crew: komplementär
von pm, Musik, erschienen in Ausgabe 11-2017
Acht groovige Jungs mit einer gemeinsamen Mission: Hip-Hop in seiner puren Form: lässig, laut und vor allem live! Bei der Crew ist kein Platz für Szeneregeln, Hypes oder Klischees. Rap ist das Sprachrohr, Funk das Fundament. Kick und Bass laden zum Tanzen ein, die Texte zum Mitsingen. Nach ihrer letzten Platte #logoamstart und drei intensiven Live-Jahren mit zigtausenden zurückgelegten Kilometern ... mehr
Lieder für den (täglichen) (Klassen-) Kampf
Free Willy: Klassenklang. Rote Lieder aus alten Dosen
von pm, Musik, erschienen in Ausgabe 11-2017
„Free Willy“ ist der singende Teil des österreichischen Kulturvereins Willy, der nun schon zwanzig Jahre das „Festival des politischen Liedes“ veranstaltet. „Willy“ hieß die Partisanengruppe in den österreichischen Bergen, angeführt vom Kommunisten Sepp Pliseis, die Nazis verfolgt, gefangengenommen und den Alliierten übergeben hat. Mit rebellischen Texten und animierenden Rhythmen will Free Willy ... mehr
Kino-Tipp: Vogel und Vogelscheuche
Biopic: Maudi
von bm, Film, erschienen in Ausgabe 11-2017
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt.... mehr
Kino-Tipp: Die Blindheit des Künstlers
Biopic: Django – Ein Leben für die Musik
von bm, Film, erschienen in Ausgabe 11-2017
Frankreich 1943. Das Land war von der deutschen Wehrmacht besetzt, Swing galt als entartete Kunst und war offiziell verboten, Sinti und Roma wurden überall in Europa verfolgt. Aber der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt schien das gar nicht zu merken. Er war auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, ei... mehr
Musik-Tipp: Smash Capitalism
Songs for a social revolution
von Seife, Musik, erschienen in Ausgabe 11-2017
Das Cover legt ja bereits gut vor: den Sampler „Smash Capitalism – Songs for a social revolution“ ziert ein Bild, das aus den 30er oder 20er Jahren zu stammen scheint, auf dem ein wütender, tiefrot gefärbter Arbeiter auf einen runden Tisch haut, an dem ein Kreis von Nazis, Kapitalisten und Militärfritzen sitzt. Auf der Rückseite ist ein Renee (für nicht ganz so dem Skinhead-Kult Nahestehende: Skin... mehr
Zurück zu linken Wurzeln
Proleten, Pöbel, Parasiten. Warum die Linken die Arbeiter verachten
von Bernd Müller, Buch, erschienen in Ausgabe 11-2017
Was bedeutet Linkssein? Darüber scheiden sich die Geister. Manche halten das Links-Rechts-Schema inzwischen für überholt – nicht gänzlich unbegründet. Was manche unter Linkssein verstehen, hat Leo Fischer, ehemaliger Chefredakteur der Satirezeitschrift Titanic im November 2013 in einem Artikel beschrieben: In einem Arbeiterjugendzentrum in Bielefeld tritt die linke Punkband „Feine Sahne Fischfilet... mehr
Am Todespunkt
Birgit Lahann: „Am Todespunkt. 18 berühmte Dichter und Maler, die sich das Leben nahmen“
von Claudia Weigler, Buch, erschienen in Ausgabe 11-2017
„Es gibt ein berühmtes Fest im alten Rom, auf dem sich Petronius Arbiter von seinen Freunden verabschiedet. Der Autor von ‚Satyricon‘ hatte in einem Pamphlet die gereimten Ergüsse von Nero verspottet. Dabei wusste er genau: Beleidige keinen Größeren als du selbst bist! Doch bevor der Kaiser den Befehl zum Suizid gibt – die Methode hat sich bei Diktatoren bis ins Dritte Reich erhalten – kommt Petro... mehr
In Sandow sind viele sauer
Gespräch mit Elisabeth und Tom von der „Initiative Jugend und Kultur“
von Bernd Müller, Cottbus, erschienen in Ausgabe 11-2017
Der Verein „Initiative Jugend und Kultur“ hat sich neu gegründet. Vielleicht kannst Du euch kurz vorstellen? Das ist nicht ganz richtig: Der Verein hat sich jetzt nicht neu gegründet. Ihn gibt es mittlerweile schon acht Jahre, aber weil die meisten der ehemaligen Mitglieder aus Cottbus weggezogen sind, lag er mehr oder weniger brach und war untätig. Wir haben ihn wieder zum Leben erweckt und neue... mehr
Film-Tipp: Töten wie im Videospiel
Dokumentation: National Bird
von bm, Film, erschienen in Ausgabe 11-2017
Der Dokumentarfilm NATIONAL BIRD begleitet Menschen, die entschlossen sind, das Schweigen über den geheimen Drohnenkrieg der USA zu brechen. Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US-Air-Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst an diesem Krieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – auf weit entfernten Kriegsschauplätzen ... mehr
Film-Tipp: Befreier in Lederstiefeln
Biopic: Tom of Finland
von bm, Film, erschienen in Ausgabe 11-2017
TOM OF FINLAND zeichnet das faszinierende filmische Porträt des finnischen Künstlers Touko Laaksonen, der unter seinem Pseudonym „Tom of Finland“ international bekannt wurde. Seine Zeichnungen von durchtrainierten und ungehemmten Muskelmännern in Leder haben in der Pop-Kultur nahezu Kultstatus erreicht und zudem schwule Männer von den früher gängigen Klischees befreit, feminin, krank und schwach z... mehr
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