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SciFi Cities als Vorbild für die Stadtplanung

Wissenschaftler suchen in Science-Fiction-Filmen nach Konzepten für die Stadt der Zukunft

von pm/BTU, Bildung, 16.02.2018

Lassen sich die Visionen von Science-Fiction-Filmen nutzen, um die Stadt von Morgen lebenswerter, nachhaltiger und menschlicher zu gestalten? Dieser Frage möchten die Medienwissenschaftler Anke Steinborn und Denis Newiak von der BTU Cottbus-Senftenberg zusammen mit Forschern aus ganz Deutschland, der Potsdamer Stadtpolitik und der interessierten Öffentlichkeit vom 22. bis zum 24. Februar in Potsdam nachgehen: Unter dem Titel "Filmische SciFi Cities als Dispositive urbaner Zukünfte" sollen Genre-Klassiker bezüglich ihrer Konzepte für die Stadt der Zukunft untersucht werden. Die feierliche Eröffnung findet am Donnerstag um 17 Uhr im Filmmuseum Potsdam statt.

"Schon im Jahr 2050 sollen mehr als zwei Drittel aller Menschen in Ballungsräumen leben. Überall auf der Welt wird derzeit nach innovativen Konzepten gesucht, um dieser Herausforderung zu begegnen - nicht immer sehr erfolgreich. Dabei reicht oft schon ein Blick in die filmische Populärkultur: Das Kino findet zum Teil erstaunlich konkrete Antworten auf die komplexe Frage nach der Stadt der Zukunft. Genau diesen Schatz praktischer urbaner Konzepte wollen wir gemeinsam heben und für die Stadtplanung nutzbar machen", sagt Denis Newiak, der an der BTU im Rahmen seiner Doktorarbeit zu Fragen der Einsamkeit in Film und Fernsehen forscht.

"Wir freuen uns, im Laufe der drei Tage die facettenreichen Forschungsperspektiven unserer zwölf vortragenden Gäste aus ganz Deutschland kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Im Unterschied zu anderen wissenschaftlichen Fachtagungen laden wir zu diesem Austausch explizit auch Vertreter der Kommunalpolitik - und vor allem die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein, denn für sie ist die Stadt gemacht", so Dr. Anke Steinborn, die an der BTU habilitiert und lehrt.

Der Workshop beginnt mit einem feierlichen Auftakt am 22. Februar ab 17 Uhr im Filmmuseum Potsdam mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Potsdam, einem einleitenden Vortrag und einer Buchlesung. Um 19 Uhr wird thematisch passend der Film "Die kommenden Tage" gezeigt. Am 23. und 24. Februar wird der Workshop mit zahlreichen Vorträgen jeweils ab 10 Uhr im Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften fortgesetzt. Am Freitag freuen wir uns besonders, ab 17.15 Uhr den Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam, Bernd Rubelt, zu einer Diskussionsrunde begrüßen zu dürfen. Der Eintritt zu allen Vorträgen ist kostenlos, der Eintritt zur Filmvorführung im Filmmuseum kostet 6 Euro (ermäßigt 5 Euro)
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