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Siegreiche Roboter-Designer von der BTU in Senftenberg

von pm, Bildung, 14.12.2017

Sehr erfolgreich hat ein Team vom Standort Senftenberg der BTU Cottbus–Senftenberg am internationalen Roboter- und Forschungswettbewerb für Kinder und Jugendliche teilgenommen.

Florentine Krengel, Leonard Woßlick, Louis Pohle und Tim Geike besuchen die dritte beziehungsweise fünfte Klasse der Regenbogen Grundschule der Kreisstadt. Gemeinsam mit ihrem Coach Rafael Domann – Student im fachhochschulischen Masterstudiengang Informatik an der BTU in Senftenberg – kehrten sie kürzlich mit einem Pokal, Medaillen und Urkunden vom Zentralcampus Cottbus der BTU zurück.

Bei dem hier ausgetragenen Regionalwettbewerb Lausitz-Spreewald 2017der First LEGO League zum Thema "Hydro Dynamics - Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ergründen" erkämpften die Neun- bis Elfjährigen als jüngstes von zehn Teams den dritten Platz in der Gesamtwertung und in der Kategorie Robotdesign sogar den ersten Platz.

„Seit September konnten wir uns mit unserem Coach zweimal pro Woche im Informatikgebäude an der BTU in Senftenberg auf den Wettbewerb vorbereiten. Das hat sich wirklich gelohnt“, berichtet Tim Geike. „Außerdem wollte ich gern einen Mindstorm Roboter programmieren, und bei der FIRST LEGO League hatte ich gemeinsam mit meinen Freunden die Gelegenheit dazu.“

Der jährlich veranstaltete Wettbewerb richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren. Organisiert wurde der diesjährigen Regionalwettbewerb Lausitz-Spreewald von der BTU Cottbus–Senftenberg unter Federführung der Studienberaterin Heike Postelt und der Energieregion Lausitz. Zehn Teams aus Cottbus, Senftenberg, Elsterwerda, Spremberg, Forst und Lübbenau, darunter zwei BTU-Teams maßen sich mit ihren selbst konstruierten Robotern in den Kategorien Forschungsauftrag, Teamwork, Robotdesign und traten gegeneinander im Robot Game an. Den Gesamtsieg konnte das Team WeRobots vom Max Steenbeck Gymnasium in Cottbus, dicht gefolgt vom Team des Evangelischen Gymnasiums Cottbus, erringen. Die Teams tauchten in Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ein, nahmen verschiedene Wasserkreisläufe genauer unter die Lupe, erforschten, wo das saubere Wasser, was die Gesellschaft nutzt, herkommt und was mit dem gebrauchten Wasser geschieht. Wie echte Wissenschaftler arbeiteten Kinder und Jugendliche an einem Forschungsthema.

Hintergrund

Der Wettbewerb findet in Zentraleuropa unter der Schirmherrschaft des gemeinnützigen Vereins HANDS on TECHNOLOGY (HoT e.V.) mit Sitz in Leipzig statt und besteht aus zwei Teilen. Im praktischen Teil konstruieren alle Teams einen auf LEGO® Mindstorms basierenden, selbstständig agierenden Roboter. Zusammen mit ihm bewältigen sie knifflige Aufgaben auf einem Spielfeld mit speziellen Modellen. Im theoretischen Teil stellen sich die Teams eine eigene Forschungsfrage und entwickeln innovative Lösungen.

FIRST® LEGO® League ist ein globales Bildungsprogramm und wird in mehr als 85 Ländern weltweit mit mehr als 32.000 Teams durchgeführt. Die Idee wurde durch die US-Stiftung FIRST® und LEGO® entwickelt. Der Wettbewerb kombiniert den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der spannenden Atmosphäre eines Sportevents. FLL führt Schülerinnen und Schüler an Wissenschaft und Technologie heran, erleichtert ihnen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern und motiviert sie frühzeitig für einen Ingenieur- oder IT-Beruf. Die Gewinner der Regionalwettbewerbe nehmen an den FLL Semi Finals teil und können sich dort bis hin zu den Europa- und Weltmeisterschaften weiterqualifizieren.

www.first-lego-league.org/de/
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