Januar 2020
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19.1. Sonntag
Event
 12:00   BTU (Mensa)
Satirischer Lese-Bühnen-Brunch
Udo Tiffert (Rothenburg), Luca Swieter (Köln), Michael Bittner (Berlin), EI(N)FÄLLE mehr 
Die letzten Stunden des Festivals gehören traditionell den Vorlesern.
Die drei großen charismatischen Anführer von SoS (Satiriker on Sundays) landen am Sonntagmittag mit dem Solarflugzeug – Sigmund Jähn zum Andenken - direkt vor der Cottbuser Mensa. Sie geben biologische Autogramme, verteilen Mehrweggags und gehen, wenn noch Zeit bleibt, für den einen oder anderen Schwank auf die Bühne. Wir sind gespannt (Sagt man so.)!
 16:00 bis 19:00   quasiMONO
Salsa con Café mehr 
Seid herzlich eingeladen zu Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und jeder Menge Salsa & Co. In gemütlicher Runde habt ihr Gelegenheit zum Tanzen, Üben, Quatschen oder einfach nur zum Zuschauen. Einsteiger und Neugierige sind immer willkommen!
Kino
 14:30/17:00   Obenkino
MILES DAVIS: BIRTH OF THE COOL mehr 
Trompeter, Bandleader, Innovator. Elegant, intellektuell, genial und immer wieder auch kontrovers. Ein Mann, der für einen Sound steht, so wundervoll, dass er einem das Herz brechen kann. MILES DAVIS – BIRTH OF THE COOL erzählt von Leben und Karriere eines musikalischen Ausnahmetalents und einer kulturellen Ikone. Ein wahrer Visionär, der in kein Schema passt und dabei eines absolut verkörperte: Coolness.
Regisseur Stanley Nelson, einer der führenden Chronisten afro-amerikanischer Geschichte, schuf mit MILES DAVIS – BIRTH OF THE COOL eine Dokumentation, die den Zuschauer hautnah am Sound und an der Persönlichkeit eines der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts teilhaben lässt – dank bisher unveröffentlichter Archivaufnahmen, Studio Outtakes und seltenen Fotomaterials. Interviews mit Musikern wie u.a. Wayne Shorter, Quincy Jones, Juliette Gréco, Carlos Santana, Marcus Miller und Herbie Hancock geben weitere spannende Einblicke in das Leben und Wirken von Miles Davis.
 19:30   Obenkino
VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS mehr 
Der Künstler Elia kommt aus Nazareth und muss sich über Land und Leute doch sehr wundern. Schon der eigene Garten und seine Zitronenbäume sind vor den Begehrlichkeiten der Nachbarn nicht sicher. Bald bricht Elia auf, um anderswo heimisch zu werden und die seltsame Einsamkeit des kopfschüttelnden Beobachters hinter sich zu lassen.
Er geht in jene Länder, wo die Frauen frei sind und die Kunst so schön tolerant, wo die Parks öffentlich sind und niemand nachbarliche Zitronen stiehlt. Elia wird zum Kundschafter in den westlichsten Metropolen, Paris und New York. Auf seinen Streifzügen durch die Räume des Urbanen gerät er zwischen aggressive Parkbesucher, ferngesteuerte Touristen, rollende Polizisten und bis an die Zähne bewaffnete Spaziergänger. Erneut muss sich Elia wundern, doch aus dem Wundern wird bald ein nur zu bekanntes Befremden. Auch hier ist die Welt aus den Fugen geraten, haust ein Schrecken in den Begegnungen. Immer kleiner wird die Mimik dessen, der als Heimatsuchender ankam und zur Teilnahmslosigkeit verurteilt ist. Und immer größer wird das Ausmaß des Absurden, das zu unserer Normalität geworden ist. Bleibt am Ende nur die Freundschaft mit einem kleinen, frechen Vogel? Elia kehrt zu seinem Garten in Nazareth zurück und muss sich abermals wundern: über einen liebevoll gepflegten und gedeihenden Zitronenbaum.
Als unbeschwerter Flaneur läuft Regisseur Elia Suleimann los und erlebt eine Irrfahrt in die absurden Abgründe unserer Zeit. Kaum jemals hat sich die Erschütterung eines Beobachters so leichtfüßig in einer Komödie der Irrungen Ausdruck verschafft.
 20:00   KulturFabrik Hoyerswerda
Bernadette mehr 
Eine erfolgreiche Architektin (Cate Blanchett) zieht sich nach einem Schock aus ihrer Arbeit und professionellen Umgebung in die Isolation eines alten, ständig zu renovierenden Anwesens zurück und verwandelt sich zunehmend in eine nicht nur für die Nachbarschaft, sondern auch für ihre Familie unerträgliche Persönlichkeit. Erst eine von ihrer Tochter gewünschte Reise in die Abgeschiedenheit der Antarktis ist in der Lage, den Bann zu brechen.
Theater
 16:00   Staatstheater Großes Haus
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Romantische Oper von Richard Wagner
 18:00   neue Bühne Senftenberg
Aus dem Nichts
Von Fatih Akin, Theaterfassung von Armin Petras mehr 
Die Straße vor dem kleinen Büro ist abgesperrt. Eine Nagelbombe. Katja schlägt um sich. Der Polizist lässt sie nicht durch. Sie kennt das Büro. Es gehört ihrem Mann Nuri. Er hilft darin Drogenabhängigen in ein neues Leben. Für Katja wird die schreckliche Ahnung zur traurigen Gewissheit: Die beiden Todesopfer sind Nuri – und ihr Sohn Rocco.
Kommissar Fischer vermutet die Täter im Bereich der organisierten Kriminalität: Hat sich Nuri auf krumme Geschäfte mit seinen Klienten eingelassen? Oder war der Deutschkurde gar bei der PKK?
Katja läuft von nun an durch die Hölle. Während sie versucht, den Verlust ihrer Familie zu verstehen, durchwühlen die Behörden ihr Leben aufs peinlichste. Sie kommen mit Spürhunden, suchen nach Drogen und untersuchen sogar die Finanzen von Nuris Eltern in der Türkei. Sie verhören Katja, aber sie hören ihr nicht zu. Denn die ist sich sicher: Das war nicht die Mafia...
Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Film von Fatih Akin. Er gewann damit den Golden Globe 2018 für den besten fremdsprachigen Film. Samia Chancrin spielte darin die Rolle von Katjas bester Freundin Birgit. In ihrer achten Inszenierung für die neue Bühne Senftenberg erzählt sie von Schmerz und Bewältigung und über den einsamen Kampf einer Mutter, der niemand glaubt.
Ausstellung
 11:00   BLmK Packhof Frankfurt (Oder)
Familienvormittag im Museum
Schneekugeln selbst machen mehr 

 Piccolo Theater